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Kind von Angelina Jolie und Brad Pitt: Zaharas leibliche Mutter möchte Kontakt zu ihrer Tochter

Die leibliche Mutter von Angelina Jolies Adoptivtochter Zahara gab ihre Tochter als Baby zur Adoption frei, galt lange als tot. Jetzt stellt die Äthiopierin klar: Sie möchte mit ihrem Kind sprechen. 

Angelina Jolie mit ihren Kindern Zahara Marley (l.) und Shiloh Nouvel (r.) bei einer Preisverleihung

Angelina Jolie mit ihren Kindern Zahara Marley (l.) und Shiloh Nouvel (r.) bei einer Preisverleihung

2005 gab Mentewab Damit Lebiso ihre heute 12-jährige Tochter Yemasrech zur Adoption frei, als diese gerade sechs Monate alt war. Kurz danach wurde das Baby von den Hollywoodstars Angelina Jolie und Brad Pitt adoptiert, trug fortan den Namen Zahara und wächst heute in einer der berühmtesten Familien der Welt auf. Obwohl sie überzeugt davon ist, dass Jolie sich hervorragend um ihre Tochter kümmert, will Lebiso Zahara jetzt kennenlernen.

"Ich will, dass sie weiß, dass ich lebe"

Der Onlineausgabe der britischen Zeitung "DailyMail" sagte die 34-Jährige: "Ich will einfach, dass sie weiß, dass ich lebe und gerne mit ihr sprechen möchte." Sie wolle ihre Tochter nicht zurück, aber möchte dennoch in der Lage sein, sie anzurufen und mit ihr zu sprechen: "Ich weiß, wann ihr Geburtstag ist, aber ich bin traurig, denn ich kann ihn nicht mit ihr feiern. Ich würde so gerne an ihrem Geburtstag oder an anderen Feiertagen bei ihr sein", sagt die Äthiopierin.

Lebiso wurde im Frühjahr 2004 von einem Unbekannten, der in ihr Haus eingebrochen war, schwanger. Im Januar 2005 brachte sie ihre Tochter in der Nähe der äthiopischen Stadt Awassa auf die Welt, wollte sie zunächst behalten. Als die damals 22-Jährige sich jedoch eingestehen musste, dass sie nicht für das Kind sorgen konnte, ließ sie das Baby bei ihrer Mutter zurück und lief davon. Die Großmutter gab das kleine Mädchen kurze Zeit später zur Adoption frei. 

Angelina Jolie war mehr Mutter als Lebiso es jemals sein konnte

Der Adoptivmutter ihrer Tochter räumt Lebiso großen Respekt ein: "Angelina Jolie war ihr mehr Mutter als ich es jemals sein konnte. Sie hat ein Leben, das ich ihr niemals geben könnte und ist bei ihr, seit sie ein Baby war. Aber das bedeutet nicht, dass sie mir nicht fehlt." Jolie hatte Zahara im Alter von sechs Monaten adoptiert, im Glauben daran, dass die Eltern des kleinen Mädchens an AIDS gestorben seien. Bereits 2007 meldete sich Lebiso, die ihren Lebensunterhalt heute als Herbergsmutter verdient, in der "DailyMail" zu Wort.

Seitdem versucht sie, Kontakt zu ihrem Kind aufzunehmen und will dies auch in Zukunft vortsetzen: "Ich will, dass Zahara weiß, dass sie eine Mutter hat, die sie so sehr liebt wie Angelina. Sie ist eine wunderschöne junge Frau geworden und ich bin so stolz auf sie. Bevor ich sterbe, will ich, dass sie über mich und ihre Familie hier in Äthiopien Bescheid weiß. Ich würde Angelina fragen, ob ich mit ihr sprechen kann. Ich glaube nicht, dass das zu viel verlangt ist."

Bleibt die Frage, ob Angelina Jolie das genau so sieht. Während des aktuellen Rosenkriegs mit Brad Pitt erlaubt sie schließlich nicht einmal Zaharas Adoptivater, seine Tochter regelmäßig zu sehen.


lis