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Vier Jahre nach der Trennung Sie will den Richter tauschen: Warum Angelina Jolie und Brad Pitt noch immer vor Gericht streiten

Angelina Jolie und Brad Pitt
Angelina Jolie und Brad Pitt trennten sich 2016
© Carl COURT / AFP
Es ist bereits vier Jahre her, dass Angelina Jolie und Brad Pitt ihre Trennung verkündeten. Mittlerweile sind die beiden geschieden – doch es gibt noch immer Dinge, die sie vor Gericht klären müssen. 

Die Nachricht ihrer Trennung schlug ein wie eine kleine Bombe. Angelina Jolie und Brad Pitt, das Traumpaar von einst, ging im September 2016 getrennte Wege. Was danach folgte, waren schmutzige Details – Alkohol und Drogenmissbrauch, Gewalt – und eine ziemliche öffentliche Scheidung.

Angelina Jolie und Brad Pitt: noch immer keine Einigung

Auch heute, vier Jahre später, verhandeln die beiden Hollywood-Stars noch immer vor Gericht. Geschieden sind die beiden rechtlich schon, jedoch müssen sie noch immer das Sorgerecht für die sechs gemeinsamen Kinder sowie andere finanzielle Belange klären. Das geschieht mit einem privaten Richter. Doch genau den will Angelina Jolie laut "Page Six" jetzt austauschen lassen. 

Der Grund: Sie hält ihn für befangen. Richter John W. Ouderkirk hat professionelle und finanzielle Beziehungen mit Brad Pitts Anwälten. In mehreren Fällen habe er mit den beiden zusammengearbeitet. Angeblich soll das bislang geheimgehalten worden sein. "Angelina versucht nicht, diesen Prozess zu verzögern. Tatsächlich heißt es in den Gerichtsunterlagen, dass sie diese Angelegenheit mit dem Richter klären lassen will, damit es keine weiteren Verzögerungen [bei der Entscheidung über das Sorgerecht und finanzielle Fragen wie Unterhaltszahlungen für Kinder] gibt", erklärt ein Insider dem Blatt. 

Richter könnte befangen sein

Ouderkirk hätte selbst angeben müssen, dass er mit Pitts Anwälten verbandelt ist, so der Vorwurf. Dass dies der Fall ist, habe Angelina Jolies Anwältin auf eigene Kraft herausgefunden.

Jolie habe die Befürchtung, dass sich etwas Unerwünschtes anbahnen würde, zu ihrem Nachteil. "Wie in der Akte dargelegt wird, verlangt meine Mandantin lediglich ein faires Verfahren auf der Grundlage der Fakten, ohne dass einer der beiden Seiten besondere Vorteile gewährt werden. Die Prozessparteien können dem Verfahren nur dann vertrauen, wenn alle Beteiligten Transparenz und Unparteilichkeit gewährleisten", ließ Jolies Anwältin in einem Statement verlautbaren. 

Quelle: "Page Six"

ls

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