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Streit um angebliche Immunität: "Es ist Fakt, dass ich Diplomat von Zentralafrika bin": Boris Becker meldet sich zu Wort

Boris Becker hat sich im Streit um seine angebliche Immunität zu Wort gemeldet. Es sei "Fakt", dass er den Status eines Diplomaten genieße. Der Posten habe aber nichts mit einem laufenden Insolvenzverfahren gegen den Tennis-Star zu tun.

Boris Becker: Mein Diplomatenstatus umfasst Privilegien

"Es ist aber nun eine Realität, es ist ein Fakt, dass ich heute Diplomat von Zentralafrika bin", sagt Boris Becker in einem Interview (Archivbild)

DPA

Im Streit um seine angebliche diplomatische Immunität hat sich Tennis-Star Boris Becker, 50, in einem Interview zu Wort gemeldet. "Es ist aber nun eine Realität, es ist ein Fakt, dass ich heute Diplomat von Zentralafrika bin", sagte er in einem per Video veröffentlichten Interview vom "Top Magazin Frankfurt". Sein Posten als "Attaché für die Beschaffung von Mitteln für sportliche, kulturelle und humanitäre Angelegenheiten" habe aber nichts mit einem laufenden Insolvenzverfahren gegen ihn zu tun. "Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun", betonte Becker. 

Er sagte weiter: "Es ist richtig, dass mein Diplomatenstatus einige Privilegien beinhaltet. Zum Beispiel Immunität bei den besonderen Fällen, das muss man prüfen, aber das ist für mich nicht vordergründig wichtig." Er persönlich habe vom Botschafter der Zentralafrikanischen Republik im April den "Pass" bekommen. "Mehr kann man dazu nicht sagen." 

Boris Becker: "Mein Leben sollte weitergehen"

Der Außenminister des bitterarmen Landes hatte zuvor der "Welt" gesagt, Becker genieße keine diplomatische Immunität. Er widersprach damit wiederum dem eigenen Botschafter in Brüssel - dieser hatte am Sonntag der Deutschen Welle gesagt, die Tennis-Legende habe einen Diplomatenpass und könne sich in einem Insolvenzverfahren auf diplomatische Immunität berufen. Am Dienstag war dann die Rede von einem "gefälschten Pass". 

Becker sagte auch, dass das Insolvenzjahr, das eigentlich diese Woche habe enden sollen, nun bis Ende Juli verlängert worden sei. Er habe seine Schulden beim Insolvenzverwalter bezahlt. "Mein normales Leben sollte weitergehen", sagte Becker. Der Hauptgläubiger meine aber, er schulde ihm mehr als doppelt so viel aufgrund von 25 Prozent Zinsen, die auf die Schuld aufgerechnet worden seien. Dies sei aber "weder rechtskräftig, noch rechtswirksam". Das sei der Grund, warum man sich vor Gericht noch nicht einig geworden sei.

fs / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.