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Neues Album "Glory": So will Britney Spears ihr Comeback ankurbeln

It's Britney, Bitch: Nach drei Jahren kündigt Britney Spears neue Musik an - und nutzt fleißig alte und neue Tricks, um das Album zum Erfolg werden zu lassen. 

Britney Spears

Strand und Blödeleien: Florida-Girl Britney Spears in ihrem Element.

Die Zöpfe, die Tanzschritte, der Blick: Wer an Musikvideos der 90er denkt, kommt automatisch auf den ikonischen Clip zu "Baby One More time" von Britney Spears zu sprechen. Süße 17 war sie damals, als sie im Lolita-Look über den Pausenhof tänzelte und zum Weltstar wurde. Es folgten: Justin Timberlake, ein Kuss mit Madonna, ein Schlangen-Tanz, ein noch verschwitzteres Video, viele bauchfreie Outfits, sogar ein Film. Und dann kam der Absturz.

Doch obwohl Spears seit 2008 entmündigt ist und immer noch ihren Vater als Vormund hat, schaffte sie es, ihre Karriere am Laufen zu halten. Ihre Las-Vegas-Show ist seit drei Jahren ein Hit bei Fans, jetzt kündigte sie ihr neuntes Studioalbum an. Am 26.August soll "Glory" erscheinen und laut Spears der Beginn einer neuen Ära sein. Die sieht auf den ersten Blick aber gar nicht so anders aus.

Britney Spears packt die alten Tricks aus

Das wäre zunächst einmal "Make Me", der erste Song des Albums, den sie Mitte Juli ohne Videoclip veröffentlichte. Die gepresste Stimme mit den seufzenden Tönen, der Plastik-Pop-Sound dazu - es ist alles genau so so, wie man es von Spears kennt.


Zur Album-Ankündigung gab's außerdem neue Bikini-Bilder gratis dazu. Auf Instagram postete die 34-Jährige Videos vom Familienurlaub auf Hawaii - und wälzte sich darin so lasziv am Strand, wie sie es früher auch getan hat. Spears weiß, dass ihr sexy Image wichtig ist.

Another great day!

Ein von Britney Spears (@britneyspears) gepostetes Video am


Und sie hat noch mehr Marketing-Tricks auf Lager: Wer das Album vorbestellt, bekommt einen zweiten Song vorab zu hören und der heißt "Private Show" - genau wie ihr neues Parfum. Clever.

Außerdem sicherte sie sich einen witzigen Auftritt in der Talkshow von Jimmy Kimmel: Über drei Millionen Menschen sahen bereits das Youtube-Video, in dem sie den Moderator nachts mit ihren Vegas-Tänzern überrascht. Ein viraler Hit, der so gar nicht 90er-Jahre, sondern sehr zeitgemäß ist.


Zuletzt hatte Britney Spears vor drei Jahren ein neues Album veröffentlicht. Für "Britney Jean" rührte sie jedoch kaum die Werbetrommel. Es war das erste Album von ihr, das es nicht in die Top 2 der amerikanischen Charts schaffte. Das soll ihr mit "Glory" nicht noch einmal passieren.

sst