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Schluss mit den Geheimnissen "Die Welt sieht zu": Britney Spears will, dass Gerichtsstreit öffentlich wird

Instagram-Post: Spears weist darauf hin, dass es sich bei Post um aktuelles Foto von ihr handelt
Britney Spears dementiert die Fantheorien unter ihren Social-Media-Posts
© Screenshot Instagram/Britney Spears
Es scheint, als würde Britney Spears mitbekommen, dass sich ihre Fans um sie sorgen. Jetzt hat Spears' Anwalt dafür plädiert, dass um ihre Vormundschaft kein Geheimnis mehr gemacht wird.

Die Stimmen ihrer Fans werden immer lauter: "Free Britney", fordern sie, also die Freilassung der Musik-Ikone aus den Fängen ihrer Vormundschaft. Erst war es ihr Vater Jamie, der jahrelang jeden Schritt und jede (finanzielle) Entscheidung seiner Tochter kontrolliert hat. Jetzt ist es seine Mitarbeiterin. Geändert hat sich dadurch aber nichts, Britney ist noch immer nicht für sich selbst verantwortlich, ihre Instagram-Postings werden derweil von Tag zu Tag wirrer.

Britney Spears: Gerichtsstreit soll öffentlich werden

Nun hat Spears in Form ihres Anwaltes, Samuel Ingham, einen vermutlich entscheidenden Schritt vor Gericht gewagt: Sie fordert, dass die Öffentlichkeit erfährt, worüber sich die Familie vor Gericht auseinandersetze. "Die Welt sieht zu", argumentierte ihr Vertreter.

Während Jamie Spears am liebsten alles unter Verschluss halten würde, sagt er, Britney sei "vehement gegen dieses Bemühen ihres Vaters, ihre Rechtsstreit als Familiengeheimnis im Schrank zu verstecken". 

Unterstützung für "Free Britney"?

Doch nicht nur das. Es scheint, als würden Spears und Ingham indirekt die "Free Britney"-Bewegung unterstützen. Immer wieder protestieren Fans der Sängerin vor dem Gerichtsgebäude und fordern, dass die 38-Jährige endlich wieder ein selbstbestimmtes Leben führen dürfe. "An diesem Punkt in ihrem Leben, an dem sie versucht, ein gewisses Maß an persönlicher Autonomie zurückzugewinnen, begrüßt und schätzt Britney die sachkundige Unterstützung ihrer vielen Fans", lässt Ingham wissen.

Ganz anders hat sich bislang ihr Vater über die Initiative geäußert. Er nannte sie "einen Witz" und verglich sie mit einer Verschwörungstheorie. Doch auch dazu äußerte sich der Anwalt der Musikerin. "Britneys Vormundschaft hat ein beispielloses Maß an Aufmerksamkeit sowohl von den Mainstream-Medien als auch von den sozialen Medien auf sich gezogen", sagt er in den Unterlagen.

"Weit davon entfernt, eine Verschwörungstheorie oder ein 'Witz' zu sein, wie James den Medien angeblich sagte, ist diese Aufmerksamkeit zum großen Teil ein vernünftiges und sogar vorhersehbares Ergebnis von James' aggressivem Gebrauch des Versiegelungsverfahrens über die Jahre hinweg, um die Menge an aussagekräftigen Informationen, die der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden, zu minimieren", argumentiert er. 

Sind die Reaktionen von Spears' Fans ein Indiz, dürften sie und ihr Anwalt Recht haben: Die Welt sieht zu. 

Verwendete Quellen:"BBC" / "Sky News"

ls

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