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Broadway-Debüt abgesagt: Shia LaBeouf will kein Dieb sein

US-Schauspieler Shia LaBeouf hat sein geplantes Broadway-Debüt abgesagt. Grund seien "künstlerische Differenzen" mit den Produzenten. Zwei andere Hollywoodstars bleiben dem Stück "Orphans" erhalten.

Eigentlich sollte Shia LaBeouf schon bald neben Alec Baldwin und Tom Sturrige am Broadway zu sehen sein. Der 26-jährige Schauspieler hat sich nun jedoch aus dem Projekt ausgeklinkt. So soll es zwischen dem ehemaligen "Transformers"-Darsteller und Baldwin zu kreativen Differenzen gekommen sein, was Ersteren nun dazu veranlasste, seine Rolle an den Nagel zu hängen.

In einer E-Mail, die LaBeouf selbst veröffentlichte, erklärt der Regisseur des Stücks, Dan Sullivan, an den jungen Hollywood-Star gerichtet: "Ich bin zu alt für solche unangenehme Situationen. Du bist ein verdammt guter Schauspieler. Alec ist, wer er ist. Du bist, wer du bist. Ihr zwei seid inkompatibel. Ich hätte es wissen sollen. Das wird mich heimsuchen. Du hast versucht, mich zu warnen. Du sagtest, ihr zwei wärt von einem anderen Schlag. Ich habe es nicht verstanden."

Rolle eines jungen, verwaisten Diebes

Böses Blut herrscht aufgrund der Uneinigkeiten aber nicht zwischen LaBeouf und seinem 54-jährigen Kollegen. So versicherte Baldwin ihm in einer Nachricht: "Ich habe kein schlechtes Wort über dich zu verlieren. Das verspreche ich dir." LaBeouf antwortete daraufhin: "Geht mir genauso. Lass es dir gut gehen. Viel Glück bei dem Stück. Du wirst großartig sein."

In "Orphans" sollte LaBeouf einen jungen, verwaisten Dieb darstellen, der mit seinem geistig zurückgebliebenen Bruder zusammenlebt und schließlich einen wohlhabenden älteren Mann (gespielt von Baldwin) entführt. Mit der Zeit bemerken die beiden Waisen allerdings, dass sie in ihrem Opfer womöglich die Vaterfigur gefunden haben, die sie immer suchten.

jat/Bang/DPA / DPA
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