HOME

Cruise-Baby: Suri gesichtet

Die fünf Monate alte Tochter von Tom Cruise und Katie Holmes ist im September erstmals in der Öffentlichkeit aufgetaucht, und das gleich zweifach. Sowohl der amerikanische Sender CBS als auch "Vanity Fair" zeigten das rätselhafte Baby.

Baby Suri hat einen dichten Schopf schwarzer Haare - ganz wie Papa Tom, und sie ist Mutter Katie wie aus dem Gesicht geschnitten. So das Blitzurteil der US-Presse am Dienstagabend, nach dem lange erwarteten Debüt von "Tomkat". Mit zwei Fotos hatte das Töchterchen von Hollywoodstar Tom Cruise (44) und Schauspielerin Katie Holmes (27), in den Abendnachrichten des Sender CBS ihren ersten öffentlichen "Auftritt". Ganz entspannt strahlt Suri in die Kamera, während die Eltern verzückt auf ihren ersten gemeinsamen Nachwuchs schauen.

Damit wurde ein monatelange Rätselraten beendet. "Was stimmt wohl nicht mit Baby Suri?", fragte das "Star"-Magazine im Juli. Warum wird sie von ihren Eltern versteckt?, war das Thema in Talkshows. Seit Suris Geburt am 18. April zeigte sich Holmes nur wenige Male in der Öffentlichkeit - immer ohne Baby. Boulevardblätter rätselten schon, ob es das Baby überhaupt gibt. Die "Augenzeugen"-Berichte der Schauspielerinnen Jada Pinkett Smith und Leah Remini konnten die Gerüchte kaum stoppen. Auch nicht die Lobeshymnen von Penélope Cruz, Ex-Freundin von Cruise, nach einem Besuch bei der kleinen Hollywood- Schönheit: "Es ist eines der schönsten Babys, das ich jemals gesehen habe."

Dann durften sich die Leser von "Vanity Fair" selbst ein Bild machen. In einer Ausgabe der US-Zeitschrift waren die bei CBS vorab gezeigten Fotos von Star-Fotografin Annie Leibovitz zu sehen. Ein Familienalbum auf 22 Seiten, versprach das Titelblatt. Ende Juli lichtete Leibovitz in Telluride (US-Staat Colorado) die Promi-Familie ab. Nach fast fünfmonatiger Geheimniskrämerei waren sich Tom und Katie selbst noch nicht einig, wem Suri nun ähnlich sieht. "Sie hat Kates Lippen und Augen", sagt der Papa. "Ich finde sie hat Toms Augen. Sie sieht wie Tom aus", meinte die Mama.

Das Millionen-Dollar-Baby

Brad Pitt (42) und Angelina Jolie (31) hatten schon eine Woche nach der Geburt von Töchterchen Shiloh Nouvel Fotografen in ihr Haus eingeladen. Die Fotos zeigten für mehrere Millionen Dollar die Zeitschriften "People" in den USA und "Hello!" in Großbritannien. Den Erlös stifteten die Eltern medizinischen Einrichtungen in Namibia, wo Shiloh Ende Mai zur Welt gekommen war.

Sie hätten nichts zu verstecken gehabt, meint Cruise in "Vanity Fair" über das lange Warten auf das erste Suri-Foto. Sie wollten einfach nur den richtigen Moment abwarten. Noch länger hatte der Hollywoodstar seine Adoptiv-Kinder Isabella und Connor mit Ex-Ehefrau Nicole Kidman von der Öffentlichkeit abgeschirmt. Erst nach Jahren gab die Familie offiziell Fotos heraus.

Suris strahlendes Lächeln konnte der Schauspieler wieder in ein besseres Licht rücken. Erst im August hatte Cruise wegen "nicht akzeptablen Benehmens" seinen langjährigen Vertrag mit dem Filmstudio Paramount Pictures verloren. Viacom-Konzernchef Sumner Redstone kreidete dem Star unter anderem aggressive Werbung für Scientology und umstrittene öffentliche Liebesbeweise an. Für seine Kritik an Schauspieler-Kollegin Brooke Shields (41), der er vorgeworfen hatte, nach der Geburt ihrer heute dreijährigen Tochter Rowan Francis Antidepressiva genommen zu haben, hatte Cruise sich entschuldigt. Sie hätte lieber Vitamine schlucken und sportliche Übungen machen sollen, meinte Cruise damals.

DPA / DPA