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Daniel Craig Machos? - Nein danke


In seinen Filmen verkörpert er meist den stereotypen Mann: heldenhaft, stark und ein Macho. Im wirklichen Leben kann Daniel Craig sich mit dieser Rolle eher weniger identifizieren.

Daniel Craig kritisiert den wachsenden Sexismus in der Medienwelt. Der Schauspieler, der ab dem 25. August in seinem neuen Film "Cowboys & Aliens" zu sehen ist, mag auf der Leinwand ein harter Kerl sein, im wahren Leben hat er jedoch keine machohaften Ansichten, wie in einem Interview mit dem Magazin "GQ" deutlich wird.

Craig, der vor wenigen Wochen seine Kollegin Rachel Weisz geheiratet hat, sieht Rückschritte bei der Emanzipation der Frauen: "Es ist nun wirklich nicht so, dass Frauen in allen Bereichen gleichberechtigt wären. Wir sind heute weniger frei im Denken als noch vor 30 Jahren. Die Werbung redet auf Frauen ein, dass sie möglichst sexy und freizügig rumlaufen müssen. Und das Schlimme ist: Die meisten folgen diesen Vorgaben auch noch. Den Grad an Sexismus, der heute im Fernsehen möglich ist, hätte man vor 30 Jahren nicht hingenommen.“

"Ich finde die Vorstellung schön, dass es einen neuen, nämlich klugen, empfindsamen, politischen Männertyp gibt", so der 43-Jährige weiter. Die von ihm auf der Leinwand verkörperten Männertypen hätten mit der Realität nichts zu tun, sagte Craig, der in seinem neuen Film einen Westernhelden spielt. "Das sind Ikonen, Fabelwesen. Die würden nicht in unsere Zeit passen."

hw/Bang/AFP/DPA DPA

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