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Depardieu und die Pinkel-Affäre: "Ich bin kein Terrorist"

Das Image vom Pinkel-Depardieu wird ihm wohl noch einige Wochen anhaften. Der französische Schauspieler scheint es mit Humor zu sehen. Er nutzt jede Gelegenheit, um sich selbst auf die Schippe zu nehmen.

Erst vor Passagieren in ein Flugzeug pinkeln und danach das Gesicht wahren - er scheint das zu schaffen. Gérard Depardieu schockierte vergangenen Monat seine Mitreisenden, als er mitten in einem vollbesetzten Flugzeug im Gang zu urinieren begann. Zuvor war ihm in der startklaren Maschine verboten worden, auf die Toilette zu gehen.

Doch anstatt sich peinlich berührt zu zeigen, gibt sich der Schauspieler gelassen und witzelt über den Ausrutscher. Erst drehte er einen Video-Clip. Als Obelix verkleidet spielt er die Pinkel-Panne nach. Nun scherzt er auf CNN über den Vorfall.

In einem Interview schildert er die Szene im Flugzeug: "Ich sagte, Madame, ich muss pinkeln. Ich bin nicht krank, ich bin kein Terrorist, ich muss einfach nur pinkeln'". Danach habe er angeboten, den Boden zu reinigen. Nicht der Alkohol, sondern die Größe der Flasche habe dazu geführt, dass der Boden ruiniert wurde, sagt der 62-Jährige weiter. "Die Flasche war viel zu klein. Ich bin ein Elefant."

CNN-Moderator Anderson Cooper bot dem Schauspieler daraufhin an, beim nächsten Interview ein paar leere Flaschen bereitzuhalten. Der per Satellit zugeschaltete Depardieu konterte: "Das reicht nicht" - und hob eine leere Mehr-Liter-Flasche hoch.

liri/Bang/DPA / DPA
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