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Dieter Bohlen: "Warum soll ich nicht ein drittes Buch schreiben?"

Dieter Bohlen hat mit einem neuen Buch gedroht. In einer ARD-Talkshow kündigte er den dritten Teil seiner Autobiografie an. Fehler, die er im zweiten Buch gemacht habe, wolle er aber nicht wiederholen.

Nach der Pleite mit seinem zweiten Buch droht Musiker Dieter Bohlen nun mit einem dritten Band seiner Autobiografie. "Man muss eben sehen, dass man das im dritten Buch vernünftig hinbekommt. Warum soll ich nicht ein drittes Buch schreiben?", sagte der 51-Jährige in der ARD-Sendung "Beckmann". Er habe nicht damit gerechnet, dass das zweite Buch so schlecht ankomme. "Deshalb war es natürlich ein Fehler. Ich hab' natürlich viele Sachen reingeschrieben, die ich hätte weglassen wollen. Man kann im Leben nicht immer nur treffen." Entschuldigen müsse er sich aber bei niemandem, betonte Bohlen.

Der Musikproduzent hatte 2002 und 2003 unter den Titeln "Nichts als die Wahrheit" und "Hinter den Kulissen" seine Lebenserinnerungen veröffentlicht. Während Teil eins auf dem Höhepunkt der von Bohlens Juroren-Tätigkeit bei "Deutschland sucht den Superstar" ausgelösten "Bohlen-Sympathie-Welle" ein überraschender Kassenerfolg wurde, handelte sich der Musiker mit dem zweiten Teil wegen intimer Plaudereien Krach mit zahlreichen ehemaligen Weggefährten und einige einstweilige Verfügungen ein. Danach begann sein Stern wieder zu sinken und Bohlen zog sich vorerst aus der Öffentlichkeit zurück.

Entsetzt über Daniel Küblböck

Entsetzt zeigte sich Bohlen von seiner "DSDS"-Entdeckung Daniel Küblböck, der nach einem Ausflug ins Dschungelcamp nun auch im "Big-Brother"-Container urlaubte. "Wenn Daniel bei Big Brother im Schlamm rumwühlt mit irgendwelchen Z-Promis, dann ist das kein Entertainment mehr, dann ist das Schwachsinn", sagte er. Küblböck habe ein Potenzial, und das habe er verspielt. "Daniel hätte eine Verrücktensendung machen müssen, Gaga-TV. Aber nicht den ganzen Dschungel-Müll, Big Brother und so einen Kack. Er hätte einen Manager gebraucht und nicht seinen Vater. Aber er ist auch beratungsresistent."

Bei der anstehenden neuen DSDS-Staffel sieht sich Bohlen weiterhin als wichtigstes Jury-Mitglied, auch wenn er nicht mehr die Titel produziert. "Ich bin mehr als alle anderen die Autorität. Ich habe komponiert, ich habe getextet, ich habe produziert, ich stand als Künstler auf der Bühne. Ich mach 25 Jahre Medien - wer soll denn besser beurteilen, ob jemand was in diesem Medienzirkus machen kann? Ich wüsste keinen!"

AP / AP
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