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Ehrung vom Bundespräsidenten: Jeanette Biedermann bekommt Bundesverdienstkreuz

Am 26. August zeichnet Bundespräsident Christian Wulff zum ersten Mal ausschließlich junge Menschen mit dem Bundesverdienstkreuz aus. Insgesamt 14 werden den Orden in Berlin entgegennehmen. Unter ihnen auch Jeanette Biedermann.

Jeanette Biedermann war zunächst durch ihre Rolle in der Vorabendserie "Gute Zeiten, Schlechte Zeiten" bekannt geworden. Anschließend machte sie Karriere als Musikerin. In der kommenden Woche wird die 30-Jährige von Bundespräsident Christian Wulff geehrt. Dieser wird ihr, wie die "Bild" berichtet, das Bundesverdienstkreuz überreichen.

Wulff zeichnet die Schauspielerin damit unter anderem für ihr zehnjähriges Engagement und ihre ehrenamtliche Arbeit als Botschafterin des Deutschen Roten Kreuzes aus. Gegenüber der "Bild"-Zeitung erklärt die Sängerin, sie empfinde eine Mischung aus Freude und Demut. "Die Auszeichnung ist für mich Ansporn, weiter mit dem DRK an gemeinsamen Hilfsprojekten zu arbeiten", so Biedermann.

Die Ordensverleihung wird am 26. August im Park von Schloss Bellevue stattfinden. Dabei wird Biedermann gemeinsam mit weiteren sieben Frauen und sechs Männern den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

Zu der Veranstaltung hat der Bundespräsident insgesamt 170 Jugendliche eingeladen, um die ehrenamtliche Tätigkeit junger Menschen besonders zu würdigen. "Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass sich junge Menschen in unserem Land neben den wachsenden Anforderungen von Schule und Ausbildung so vielfältig engagieren", sagte Wulff am Mittwoch.

Die Ausgezeichneten sind in christlichen Organisationen aktiv, bei der Freiwilligen Feuerwehr, kämpfen für die Rechte von Kindern oder für Natur- und Tierschutz. Jeanette Biedermann engagiert sich neben ihrer ehrenamtlichen Arbeit für das Deutsche Rote Kreuz im Rahmen des Projekt "Las Luces" in Peru für eine bessere Zukunft von Straßenkindern. Auch an der Aktion "Licht aus! Für unser Klima!" hat sie sich beteiligt.

hw/Bang/DPA / DPA