Elternglück Tom Cruise wird Papa


Tom Cruise und seine Verlobte Katie Holmes erwarten Nachwuchs. Das nahende Elternglück ist für das US-Schauspielerpärchen die Krönung ihrer noch jungen Liebe.

Kein unmöglicher Auftrag für "Mission: Impossible"-Star Tom Cruise: Der Schauspieler (43)und seine siebzehn Jahre jüngere Verlobte, Katie Holmes, werden Eltern. "Sie sind so glücklich", freute sich am Mittwoch (Ortszeit) Cruise-Sprecherin Lee Anne DeVette, "die ganze Familie freut sich", verriet sie der US- Zeitschrift "People". Sie selbst wird schließlich Tante. Cruise hat seine Schwester - wie er ein Mitglied von Scientology - zu seinem Sprachrohr gemacht. Mehr plauderte sie aber nicht aus. Kein Wort über einen möglichen Geburtstermin, ob Mädchen oder Junge, und erst recht nicht, ob vor der Geburt noch geheiratet wird. Nur so viel weiß man über die werdende Mutter: Holmes habe sich "nie besser gefühlt".

Cruise hat bereits zwei Kinder, Connor (10) und Isabella (12), die er mit Ex-Ehefrau Nicole Kidman adoptierte. Nach der bitteren Trennung im Jahr 2001 konnten sie sich immerhin darauf einigen, das Sorgerecht für die Kinder zu teilen. Nach zehnjähriger Ehe hatte sich Hollywoods einstiges Traumpaar überraschend getrennt. Schon wenige Monate später war Cruise mit seiner zwölf Jahre jüngeren "Vanilla Sky"-Kollegin Penelope Cruz liiert. 2004 war Cruise wieder Single, aber nicht von der Liebe enttäuscht. "Ich bin ein Typ, der auf jeden Fall wieder heiraten wird", vertraute der Schauspieler damals dem Magazin "JoyCelebrity" an. "Ich stehe auf Frauen, die gerne lachen und sich auf Abenteuer einlassen können."

Batmans Freundin & Mr. "Mission Impossible"

Die nett lächelnde Katie Holmes scheint Abenteuer zu lieben. Die guten Vorsätze, als Jungfrau zu heiraten, die sie nach Angaben des "Daily Mirror" 2003 noch hatte, flogen offenbar schnell über Bord. Im April taten Holmes und Cruise küssend und Händchen haltend vor Kameras ihre Liebe kund. Zwei Monate später hielt Cruise am Fuße des Eiffelturms in Paris um ihre Hand an. Mit übereifrigen Liebesbeweisen legte sich der früher scheue Star plötzlich ins Zeug. "Der Junge dreht durch" so der trockene Kommentar von Talk-Show-Queen Oprah Winfrey, nachdem Cruise in ihrer Sendung juchzend auf einem Sofa hüpfte und seine Liebe für Holmes erklärte.

Mehr als nur Kopfschütteln erntete der Schauspieler im Juni mit seinen Äußerungen über die Behandlung von Wochenbettdepressionen. In einem Fernsehinterview sagte Cruise, seine Kollegin Brooke Shields hätte nach der Geburt ihrer Tochter vor zwei Jahren keine Medikamente gegen ihre Depression nehmen dürfen, sondern lieber Vitamine schlucken und sportliche Übungen machen sollen. Psychopharmaka lehnte der überzeugte Scientologe als Pseudo-Wissenschaft ab. Mit diesem "lächerlichen Geschwafel" habe Cruise "Müttern überall einen schlechten Dienst erwiesen", konterte Shields. Die katholisch erzogene Holmes hat sich noch nicht als Scientology-Mitglied geoutet. Sie räumte aber unlängst vor Reportern ein, dass es "aufregend" sei, mehr darüber zu erfahren.

Zeugungskraft bewiesen

Die Nachricht von Baby Cruise dürfte nun ein uraltes Gerücht über die angeblich mangelnde Zeugungskraft des Schauspielers aus der Welt schaffen, die 1996 die Münchner Illustrierte "Bunte" beschäftigte. Mit einer Entschuldigung konnte die Zeitschrift eine 80-Millionen- Dollar-Klage von Cruise gerade noch abwenden. Die "Bunte" sei unterrichtet worden, "dass Tom Cruise nicht zeugungsunfähig ist und die Zahl seiner Spermien völlig normal ist", hieß es damals in einer Verlagsmitteilung.

Rätsel gibt jetzt nur noch die Hochzeit der werdenden Eltern auf. "Wir haben noch keinen Termin", versicherte Cruise unlängst der Sendung "Entertainment Tonight". Aber sie hätten "große Pläne". Er hätte gar nicht gewusst, dass es so viele Hochzeitszeitschriften gebe, gab der frisch Verlobte und zweifach geschiedene Schauspieler zu. Nun kann er auch noch stapelweise Baby-Magazine wälzen.

Barbara Munker/DPA DPA

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