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Felicity Huffman: Richterin kennt keine Gnade: "Desperate Housewives"-Star tritt Haftstrafe an

Schauspielerin Felicity Huffmann ist im September zu zwei Wochen Gefängnis verurteilt worden - jetzt hat sie ihre Haftstrafe angetreten. Selbst ein persönlicher Brief stimmte die Richterin nicht gnädig.

Felicity Huffman verbringt zwei Wochen im Gefängnis

Felicity Huffman verbringt zwei Wochen im Gefängnis

Felicity Huffman (56) hat ihre 14-tägige Haftstrafe angetreten, zu der sie für ihre Rolle im Hochschulbetrugsskandal verurteilt worden ist. Das berichtet "The Hollywood Reporter" unter Berufung auf den Sprecher der Schauspielerin. Der "Desperate Housewives"-Star hat sich demnach am Dienstag in einem Bundesgefängnis in Dublin, Kalifornien eingefunden. Das Gefängnis liegt etwa 60 Kilometer östlich von San Francisco.

Die 56-Jährige hatte sich vor Gericht schuldig bekannt, jemanden angeheuert zu haben, der gegen 15.000 Dollar (etwa 14.000 Euro) Schmiergeld die Antworten ihrer Tochter bei einer Aufnahmeprüfung nachbesserte. Im September fiel das Urteil. Dabei entschuldigte sich die Emmy-Gewinnerin für ihre Tat: "Ich hatte Angst, ich war dumm und ich habe mich so geirrt. Ich schäme mich zutiefst für das, was ich getan habe."

Die befreundeten Schauspieler Hugh Jackman und Ryan Reynolds necken sich seit Jahren in den sozialen Netzwerken.

Felicity Huffman muss 250 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten

In einem Brief an die Richterin hatte sie zuvor um Nachsicht gebeten. Sie habe die Tat aus der Sorge heraus begangen, dass die schlechten Mathe-Werte ihrer Tochter den Traum vom Besuch der Universität ihrer Wahl zerstören könnten. Neben der 14-tägigen Gefängnisstrafe und einem Jahr Bewährung wurde sie auch zu einer Geldstrafe von 30.000 Dollar (rund 27.000 Euro) und 250 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt.

Ebenfalls in dem Bestechungsskandal angeklagt sind Schauspielerin Lori Loughlin (55, "Full House") und ihr Mann, der Modedesigner Mossimo Giannulli (56). Ihnen wird vorgeworfen, bis zu 500.000 Dollar (rund 450.000 Euro) Schmiergeld gezahlt zu haben, um ihre beiden Töchter an der University of Southern California unterzubringen. Insgesamt sollen mehr als 50 Prominente und Unternehmer teils erhebliche Summen gezahlt haben, um ihre Kinder an Elite-Hochschulen unterzubringen.

SpotOnNews