Zu Gast beim Papst Fürst Albert von Monaco zeigt nach Gesichts-OP seine Narbe

Papst Leo empfing Fürst Albert, der auf der Wange eine sichtbare Narbe trug
Papst Leo empfing Fürst Albert, der auf der linken Wange eine sichtbare Narbe trug
© Mario Tomassetti/Vatican Media/ABACAPRESS/ddp images
Fürst Albert musste im Gesicht operiert werden. Nur einen Tag nach Bekanntgabe des Eingriffes reiste der 67-Jährige von Monaco zu einer Audienz beim Papst.

Fürst Albert II. von Monaco hat nur einen Tag nach Bekanntgabe seines dermatologischen Eingriffes einen weiteren Termin wahrgenommen. Am Samstagvormittag empfing Papst Leo XIV. den monegassischen Royal im Apostolischen Palast. Auf Alberts linker Wange war dabei eine deutlich sichtbare, mehrere Zentimeter lange Narbe zu sehen.

Bei seiner Ankunft im Vatikan wirkte der Fürst gelöst. Lächelnd stieg er aus einer schwarzen Limousine und wurde vom nigerianischen Geistlichen Edward Daniang Daleng in Empfang genommen. Anschließend begrüßte er weitere Mitarbeiter des Heiligen Stuhls, bevor ihn Leo XIV. zur Audienz empfing.

Fürst Albert reist trotz OP zum Papst

Bei den Gesprächen im Vatikan, der traditionell eng mit Monaco verbunden ist, ging es laut dem vatikanischen Presseamt um wichtige Themen. Albert tauschte sich mit dem Außenminister des Heiligen Stuhls, Erzbischof Paul Richard Gallagher, über Umweltschutz, humanitäre Hilfe und die Förderung der Menschenwürde aus.

Auch aktuelle internationale Krisen standen auf der Agenda – insbesondere die Lage im Nahen Osten und in Teilen Afrikas sowie Fragen zu Frieden und Sicherheit. Beide Seiten betonten die guten bilateralen Beziehungen und den historischen Beitrag der katholischen Kirche zum gesellschaftlichen Leben des Fürstentums.

Am Freitag hatte der Fürstenpalast ein Gesundheitsupdate zu Albert veröffentlicht. Demnach unterzog sich der 67-Jährige einem geplanten dermatologischen Eingriff an Kopfhaut und Gesicht. Laut der offiziellen Mitteilung handelte es sich um die Behandlung einer gutartigen Erkrankung, die "einige Stiche" erforderte. Details zur genauen Diagnose nannte der Palast nicht. In den vergangenen Jahren hatten Medien wiederholt über Hautprobleme des Fürsten spekuliert.

Fürstin Charlène begleitete ihren Mann nicht nach Rom, ihr Besuch war offenbar nicht vorgesehen. Im Mai 2025 hatte das Paar gemeinsam an der Amtseinführung des neuen Papstes auf dem Petersplatz teilgenommen und Leo XIV. persönlich gratuliert. Der letzte gemeinsame Vatikan-Besuch der Eheleute bei Leos Vorgänger Papst Franziskus liegt gut dreieinhalb Jahre zurück.

SpotOnNews
jum

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