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Geburt: "Eine Wolke" als Sonnenstrahl

"Eine Wolke von einem Baby" - so beschrieb Kronprinz Willem-Alexander seine Tochter Catharina-Amalia kurz nach der Geburt. Und die Mini-Prinzessin kam gerade rechtzeitig für einen strahlenden Jahresabschluss.

Mit Schlagzeilen wie "Hurra, ein Prinzesschen" haben die Niederländer am Tag nach der Geburt den jüngsten Nachwuchs im Königshaus gefeiert. Die Tochter von Kronprinz Willem-Alexander und Prinzessin Máxima war am Sonntagabend in einem Krankenhaus in Den Haag zur Welt gekommen. Der Vater meldete die Geburt am folgenden Dienstagmorgen im Rathaus von Den Haag und gab seiner Tochter den Namen Catharina-Amalia Beatrix Carmen Victoria. Der Kronprinz und seine Frau, Prinzessin Màxima, haben nach seinen Angaben die Namen selbst ausgesucht. "Catharina-Amalia fanden wir beide sehr schön, und international klingt er auch gut", erläuterte der Vater. Es folgen die Vornamen seiner Mutter (Beatrix) und ihrer Mutter (Carmen). Auch der Name Victoria habe ihm gut gefallen, "weil er einen Sieg ausdrückt".

Die niederländischen Zeitungen hatten Catharina-Amalia am Dienstag als wahrscheinlichen Namen genannt, weil das Königshaus am Sonntag Kombinationen mit diesem Namen beim Markenbüro angemeldet hatten. "Dies hat sich leider als notwendig erwiesen", sagte der Prinz. Mehrere andere Namen, die das Königshaus registrieren wollte, seien bereits von anderen "stibitzt" worden.

Mutter und Tochter gehe es gut, berichtete Willem-Alexander vor Journalisten. Die Geburt nach achtstündigen Wehen bezeichnete er als Spitzenleistung seiner Frau. Sie sei sehr glücklich. Aber ihr gehe es so wie ihm nach seiner Teilnahme am New York Marathon. Danach habe er sich zerschlagen gefühlt. "Das Baby ist süß. Es macht alles, was ein Baby machen muss," erläuterte er. Die Stadt Den Haag, die einen Storch im Wappen führt, schenkte dem Prinzen einen Storch mit Baby im Tragetuch als Mobile fürs Kinderzimmer.

"Eine Wolke von einem Baby"

Von allen öffentlichen Gebäuden wehten zu Ehren der kleinen Prinzessin neben der Landesflagge auch die orangefarbenen Wimpel des Königshauses. Alle Zeitungen feierten das Sonntagskind mit großformatigen Fotos auf den Titelblättern und Sonderseiten. Das Den Haager Blatt 'Haagsche Courant' brachte eine Sonderausgabe heraus.

Die königstreue größte Zeitung der Niederlande, 'De Telegraaf', zitierte unter einem von Willem-Alexander selbst aufgenommenen Bild des Babys den Vater mit den Worten: "Eine Wolke von einem Baby". Auch das 'Algemeen Dagblad' stellte seinen Lesern das zweite Enkelkind von Königin Beatrix im ganzseitigen Foto mit einem Satz des Prinzen vor: "Die schönste Tochter der ganzen Welt".

Heiratskandidaten gäbe es auch schon ...

Im benachbarten Belgien werden schon Hochzeitspläne für die Neugeborene geschmiedet. Der flämische Senator Vincent Van Quickenborne will nach Medienberichten vom Dienstag ein Gesetz von 1830 ändern, das Ehen zwischen Mitgliedern des belgischen und niederländischen Königshauses verbietet. Dann könnte Gabriel, 16 Wochen alter Sohn des belgischen Thronfolgers Philippe und seiner Frau Mathilde, eines Tages Catharina-Amalia heiraten. Die Idee stamme nicht von ihm, sagte Van Quickenborne der Zeitung 'Het Laatste Nieuws': "Ich werde von Anrufen aus den Niederlanden überschüttet."

Erziehungswunsch: So normal wie möglich

In den Zeitungen wurde die Thronfolger-Familie aufgerufen, ihrem Kind eine möglichst normale Erziehung zu gönnen. Die Prinzessin müsse aufwachsen können wie andere Gleichaltrige auch. Anders drohe die Gefahr, dass sie eigensinnig und egoistisch werde. Wann das Kind der katholischen Prinzessin Màxima und des reformierten Kronprinzen getauft wird, ist noch unbekannt. In den Medien wird aber an die Zusicherung des Prinzen verwiesen, dass Kinder reformiert getauft würden.

Das niederländische Königshaus genießt den landesweiten Jubel um sein jüngstes Mitglied, die am Sonntag geborene Tochter des Thronfolgerpaars. Wie ein Sonnenstrahl nach düsteren Monaten hat die Erbprinzessin die Oranier im kalten Dezember ins rechte Licht gesetzt und die Popularität der Monarchie gekräftigt.

Neuer Glanz über dem Haus Oranien-Nassau

Königin Beatrix kann wieder gründlich aufatmen, nach dem Tod ihres Mannes vor einem Jahr und dem Ärger, den Prinzessin Margarita und Mabel Wisse Smit, die Braut ihres Sohnes Johan Friso, ihrer Familie bereitet hatten. Die Zukunft der Dynastie Oranien-Nassau erstrahlt in neuem Glanz.

"Máxima schenkt Oranje eine Prinzessin", verkündete 'de Volkskrant' am Montag. "Sie hat ihre Aufgabe erfüllt", kommentierte dazu ein Historiker im Rundfunk. Längst wagt niemand mehr, die Nase zu rümpfen, dass "wieder nur ein Mädchen" die Thronfolge übernimmt. Mit drei Königinnen in den letzten 100 Jahren sind die Niederlande an das Matriarchat gewöhnt. Kronprinz Willem-Alexander, der wohl als König Willem IV. seiner Mutter auf den Thron folgen wird, bleibt die männliche Ausnahme. Etwa um 2010 könnte er König werden und um 2040 könnte wieder eine Frau den Ton angeben, rechnet das Land derzeit.

Nicht, dass niederländische Monarchen noch allzu viel zu sagen hätten. In der konstitutionellen Monarchie wird die Politik von der Bevölkerung getragen. Allerdings kann der erbliche Monarch über die Regierung noch begrenzten Einfluss ausüben, etwa bei der Regierungsbildung. So hat der Thron, dessen goldener Glanz die meisten Niederländer noch immer anzieht, mehr als nur symbolische Funktion. Was die Royalisten in orange am meisten fürchten ist denn auch eine nur zeremonielle Monarchie, etwa nach schwedischem Muster.

Ein Jahr der Probleme

Öffentliche Vorwürfe von Insidern gegen angeblich unredliches Verhalten in der ersten Familie des Landes können da nur schaden. Dies wurde bei dem in den Medien ausgetragenen Konflikt zwischen der Beatrix-Nichte Margarita und der Königin deutlich. Dabei musste die Monarchin Eigenmächtigkeit im Einsatz des Geheimdienstes gegen einen Untertanen zugeben. Und dass ihre künftige Schwiegertochter Mabel eine frühere Liaison mit einem mutmaßlichen Gangsterboss verschwieg, wurde auch als Gefährdung der Monarchie gewertet.

Inzwischen hat die Königin offensichtlich die Probleme mit der Braut ihres Sohnes Johan Friso ausgeräumt. Alle drei besuchten gemeinsam die frischgebackene Mutter und das Neugeborene. Die Umstehenden jubelten ihrer Monarchin zu, und die genoss es sichtlich. Im Großmutterglück hat sie Sympathien offensichtlich auch bei jenen wiedergewonnen, die ihr zuletzt kritischer gegenüberstanden. Schon in wenigen Monaten kann sie erneut vom Oma-Faktor profitieren, wenn ihr Sohn Constantijn und Prinzessin Laurentien im April 2003 ihr zweites Kind begrüßen. Die neue Generation der Oranier prägt mit ihrer pragmatisch-zupackenden Art zunehmend das Profil des Königshauses und wirkt belebend.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(