Brian May (78) darf auf einem Platz in seiner Gemeinde keine Narzissen pflanzen. Die Begründung für das Verbot sei, dass die Pflanzen ein Sicherheitsrisiko darstellten, heißt es in britischen Medienberichten. Der Queen-Star hatte demnach vor, Blumenzwiebeln für eine Grünfläche in Elstead, Surrey, zu spenden, dies sei ihm nun untersagt worden. Laut dem Gemeinderat von Elstead würden die gelben Blumen die Sicht auf den Verkehr in der Nähe beeinträchtigen.
Es wurde laut den Berichten hinzugefügt, die Narzissen würden die Anwohner zudem daran hindern, die Grünfläche zu überqueren. Der Antrag des 78-Jährigen sei daher abgelehnt worden. Der Gemeinderat erklärte, er habe "die Verantwortung, Gemeinschaftsinitiativen mit der Sicherheit in Einklang zu bringen".
Musikstar zweifelt Entscheidung an
Der Musikstar, der in der Nähe von Elstead lebt, kann die Entscheidung offenbar nicht nachvollziehen. Laut "Farnham Herald" sagte er, er könne sich kaum vorstellen, wie 45 Zentimeter hohe Pflanzen die Sicht von irgendjemandem beeinträchtigen könnten, zumal die Grünfläche normalerweise von geparkten Fahrzeugen umgeben sei, darunter ein 2,10 Meter hoher Eiswagen.
Brian May hatte zuvor schon dafür gesorgt, dass 3.000 Blumenzwiebeln auf dem Grün vor einer Kirche gepflanzt wurden. Der Gemeinderat entgegnete allerdings, dass die Grünfläche des Ortes und der Platz vor der Kirche "zwei sehr unterschiedliche Bereiche" seien, heißt es in den Berichten über den "Blumen-Streit". Der Platz vor der Kirche sei "besser für das Pflanzen von Narzissen geeignet".
Brian May will bald wieder auftreten
Brian May, der 2024 einen leichten Schlaganfall erlitten hat, hat sich zwar nicht aus dem Musikgeschäft zurückgezogen, aber von ausgedehnten Tourneen Abstand genommen. Vor wenigen Wochen teilte er seinen Followern auf Instagram mit, dass er "vorhabe, schon bald wieder ein paar Live-Auftritte zu geben".