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"Queen Forever" auf Vox Diese Doku zeigt, warum Freddie Mercury noch heute der Größte ist

Freddie Mercury
Anlässlich seines 75. Geburtstages feiert Vox den Queen-Sänger Freddie Mercury am Samstag, 4. September, mit einer vierstündigen Dokumentation.
© Universal Music / TV Now
Am Sonntag würde Freddie Mercury 75 Jahre alt. Zu diesem Anlass sendet Vox am Samstagabend die vierstündige Doku "Queen Forever – Die Freddie Mercury Story", die noch einmal zeigt, warum der Sänger zu den größten Musikern aller Zeiten gehört.

Mit diesem Erfolg hatte wohl niemand gerechnet: Als der Film "Bohemian Rhapsody" 2018 in die Kinos kam, stürmte er die Kinocharts in zahlreichen Ländern, darunter den USA, Deutschland, Frankreich und in Großbritannien. Weltweit spielte er fast eine Milliarde Dollar ein - und ist damit die finanziell erfolgreichste Musikfilmbiografie aller Zeiten. 

Was beweist: Fast 30 Jahre nach seinem Tod ist Freddie Mercury noch immer unvergessen und bewegt die Menschen. Warum das so ist, zeigt die vierstündige TV-Doku "Queen Forever - Die Freddie Mercury Story", die Vox am Samstag, 4. September, im Abendprogramm ausstrahlt - einen Tag vor seinem 75. Geburtstag. 

Darin wird noch einmal in aller Ausführlichkeit der Werdegang des als Farrokh Bulsara geborenen Künstlers nachgezeichnet. Von seiner Jugend in Indien, der Flucht aus Sansibar und dem Neuanfang in England ab 1964. Und vor allem seiner Musikkarriere. Den ersten Anfängen jener Band, die sich schon bald auf Vorschlag des Sängers in Queen umbenannte: Es sollte kurz und majestätisch klingen. 

Queen wollte schon fast aufgeben

So klang auch die Musik, und so stieg Queen in den 70er Jahren zu einer der erfolgreichsten Rockbands der Welt auf. Dabei wäre die Karriere fast gescheitert, bevor sie richtig losging. Wie Brian May erzählt, hätte sich die Gruppe wohl aufgelöst, wenn sich das 1975 veröffentlichte Album "A Night at the Opera" nicht verkauft hätte. Doch der darauf enthaltene Song "Bohemian Rhapsody" katapultierte Queen in den Rock-Olymp - der Rest ist, wie man so schön sagt: Geschichte.

"Queen Forever" auf Vox: Diese Doku zeigt, warum Freddie Mercury noch heute der Größte ist

Wie die verlief, zeichnet die Dokumentation mit Filmmaterial aus mehr als 700 Live-Auftritten und unzähligen Musikvideos nach. Daneben kommen Zeitzeugen zu Wort, die das Geschehene aus nächster Nähe miterlebt haben. Darunter die Queen-Gründer Roger Taylor und Brian May sowie Freddie Mercurys langjährige Lebensgefährtin Mary Austin. Erstmals äußert sich im deutschen Fernsehen auch Freddy Mercurys Schwester Kashmira. Sie alle sorgen dafür, dass die Lebensgeschichte lebendig und aus erster Hand erzählt wird. 

"Queen Forever - Die Freddie Mercury Story" liefert weit mehr als das Herunterbeten der wichtigsten Stationen in der Karriere der Band. Durch Vorgriffe und Zeitsprünge bricht die Dokumentation die sture Chronologie immer wieder auf. Mitunter droht man sich als Zuschauer in der Flut der vielen Konzertszenen, Videoschnipsel und Interviews etwas die Orientierung zu verlieren. Zum Glück ist an jeder Stelle die Musik präsent - in ihr verliert man sich gerne. 

Freddie Mercury war mehr als ein Entertainer

So zeichnet der Film die musikalische Entwicklung bis hin zu "Innuendo" (1991) und dem "Made in Heaven" (1995) nach. Zwischen diesen beiden Alben liegt der tragische Tod Freddie Mercurys, der hier nicht nur als begnadeter Entertainer gezeigt wird, sondern dessen gesangliche Qualitäten angemessen gewürdigt werden. Und so verwundert es wenig, dass Queen trotz mehrerer Versuche nach dem Ableben ihres Sängers nie wieder das Niveau der früheren Jahre erreichen konnte. 

Es gibt eben nur einen Freddie Mercury. Wer ihn noch einmal mehrere Stunden erleben will, sollte diesen Film nicht verpassen.

"Queen Forever - Die Freddie Mercury Story" wird am Samstag, 4. September, ab 20.15 Uhr auf Vox ausgestrahlt. 


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