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Gerichtsurteil: Rapper Chris Brown muss Sozialdienst schieben

Weil er seine Freundin Rihanna vor sechs Monaten verprügelt hatte, wurde Rapper Chris Brown vom Gericht in Los Angeles nun verurteilt. Die Gitterstäbe bleiben ihm zwar erspart, aber ungeschoren kommt Brown nicht davon.

US-Rapper Chris Brown hat am Dienstag die Strafe für seinen tätlichen Angriff auf Sängerin Rihanna im Februar erhalten. Brown muss nach Anordnung des Gerichts in Los Angeles in seinem Heimatstaat Virginia 180 Tage körperlich harte und gemeinnützige Arbeit leisten. Zudem ordnete Richterin Patricia Schnegg die Teilnahme an einem knapp einjährigen Programm für Täter häuslicher Gewalt an. Brown darf mit seiner früheren Freundin keinen Kontakt aufnehmen und muss von ihr rund hundert Meter Abstand halten.

Ausgenommen von dieser Regelung sind Showbusiness-Veranstaltungen, bei denen er lediglich eine Distanz von knapp zehn Metern zu wahren hat. Fünf Jahre lang muss sich der Rapper an die strengen Bewährungsauflagen halten, ansonsten droht ihm eine härtere Strafe.

Keine Haftstrafe, dafür Sozialdienst

Die Richterin kam damit einer im Juni ausgehandelten Vereinbarung von Browns Anwälten mit der Staatsanwaltschaft nach. Im Gegenzug für sein Schuldeingeständnis kam der Sänger um eine Haftstrafe herum.

Brown soll seine damalige Freundin am Vorabend der Grammy- Verleihung Anfang Februar mehrfach geschlagen, gegen eine Autoscheibe gedrückt sowie in einen Finger und in ein Ohr gebissen haben. Er war wegen eines tätlichen Angriffs und krimineller Drohungen angeklagt.

DPA / DPA