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Vor royaler Hochzeit Britischer Königshof soll die Drehbücher bei "Suits" und Herzogin Meghans Leben kontrolliert haben

Herzogin Meghan
Selbst als sie noch ihren Job bei "Suits" ausübte, grätschte das Königshaus in Herzogin Meghans Leben
© Joshua Sammer/Getty Images
Bevor Herzogin Meghan in die britische Königsfamilie einheiratete, spielte sie eine Rolle in der US-Serie "Suits" und war als selbstbestimmte Frau bekannt. Das änderte sich, als sie Prinz Harry datete.

Das Unheil begann, als Meghan Markle anfing, Prinz Harry zu daten und ihre Romanze öffentlich wurde. So berichtet es der Royal-Experte Tom Bower in seinem Buch "Revenge: Meghan, Harry and the War between the Windsors" (zu Deutsch: "Rache: Meghan, Harry und der Krieg mit den Windsors"). Damals arbeitete Markle noch als Schauspielerin und spielte die Rechtsanwaltsgehilfin Rachel Zane in der Erfolgsserie "Suits". 

Das Unheil, von dem Bower in seinem Buch spricht, ist der britische Königshof. Als das Paar seine Beziehung im November 2016 öffentlich bekannt gab, änderte sich Meghan Markles Leben schlagartig. Es gab eine Reihe von Regeln, die vom dem königlichen Hof eingeführt wurden. Sie griffen massiv in Meghan Markles Berufsleben ein und schrieben fortan den Drehbuchautoren vor, wie mit dem Charakter Rachel Zane in der Serie umzugehen ist, berichtet der Royal-Experte.

Zwar habe sie vorerst weiter ihrer Schauspielkarriere nachgehen dürfen, doch der Anfang vom Ende hatte bereits begonnen. Klar war, dass es keine Möglichkeit gäbe, dass Markle weiterhin ein Bestandteil der Serie sein würde, als Frau von Prinz Harry. Es war ihr aber vom Palast genehmigt worden, dass die Drehbuchautoren sie herausschrieben und sie Rachel Zane zu einem Serien-Abschluss bringen dürfe.

Bower sprach für sein Buch mit 80 Personen, die Harry und Meghan persönlich kennen: "Aus bitterer Erfahrung befürchtete der Palast das Schlimmste und griff ein, um Meghans Leben zu kontrollieren. Der Drehbuchautor Aaron Korsh wurde angewiesen, alle zukünftigen "Suits"-Skripte Nick Collins, Meghans Agenten, vorzulegen", heißt es in dem Enthüllungsbuch.

Herzogin Meghan soll arroganter durch die Beziehung mit Prinz Harry geworden sein

Meghans Agent war jedoch auch angewiesen, die Drehbücher der Königsfamilie vorzulegen: "Die Drehbücher wurden danach zur Genehmigung an den Kensington Palace weitergeleitet. Befehle für Wortänderungen wurden von London nach Los Angeles zurückgeschickt", veröffentlichte Bower.

Vor allem bei einer bestimmten Szene redete das britische Königshaus den Drehbuchautoren von "Suits" so richtig rein: "Die wichtigste Forderung betraf Meghans letzte Szene bei ihrer Hochzeit mit Mike. Der Palast ordnete an, dass keine Fotos von Meghan in einem Hochzeitskleid geschossen werden dürften. Zwischen den Dreharbeiten sollte sie immer eine Jacke über dem Kleid tragen." 

Doch auch Herzogin Meghan änderte sich charakterlich mit der royalen Verlobung, so berichteten es Tom Bower Mitarbeiter des Sets. "Einige Schauspieler und Mitarbeiter stellten fest, dass Meghans Art steifer wurde. Manchmal kam sie zu spät und ihre Empathie verwandelte sich gelegentlich in Arroganz."

Quelle: Mirror

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