HOME

Medienbericht: Kinderporno-Prozess: Deutscher Magier Rouven widerruft Schuldeingeständnis

Seit November steht Magier Jan Rouven wegen Kinderpornografie in den USA vor Gericht. Er hatte seine Schuld gleich gestanden - doch nun macht er wohl eine Kehrtwende.

Magier Jan Rouven (Archivbild vom Dezember 2014) hatte bis zu seiner Verhaftung eine Show in Las Vegas, US-Bundesstaat Nevada

Magier Jan Rouven (Archivbild vom Dezember 2014) hatte bis zu seiner Verhaftung eine Show in Las Vegas, US-Bundesstaat Nevada

Eigentlich geht es nur noch um das Strafmaß. Magier Jan Rouven, 40, hat sich gleich zum Auftakt des Prozesses im vergangenen November schuldig bekannt, Kinderpornografie besessen zu haben. Doch dieses Schuldeingeständnis hat er nun laut einem Bericht der "Bild" widerrufen. Rouvens Anwältin Karen Connolly habe der Zeitung gesagt: "Wir haben einen entsprechenden Antrag beim Gericht eingereicht."

Dem aus Kerpen stammenden Deutschen droht eine lange Haftstrafe. Die Höchststrafe in den drei Anklagepunkten - Empfang, Besitz und Verbreitung von Kinderpornografie - beträgt nach Angaben der Staatsanwaltschaft  jeweils 20 Jahre. Im November sagte Rouvens damaliger Anwalt, er wolle die Richterin um die geringste Strafe von fünf Jahren bitten.

Jan Rouven schlecht beraten?

Laut "Bild" geht aus dem jetzigen Antrag hervor, dass Rouven sich von seinem damaligen Anwalt schlecht beraten fühlt. Ende April wechselte er zu seiner jetzigen Anwältin. Die scheint eine andere Verteidigungsstrategie zu bevorzugen.

Die zuständige Richterin in Las Vegas wollte zunächst Mitte März die Strafe festsetzen, dieser Termin war kurzfristig erst auf den 12. Mai, dann auf den 30. Juni verschoben worden. Zuletzt sollte das Strafmaß am 18. August verkündet werden. Ob der Widerruf des Schuldeingeständnisses daran etwas ändert, ist noch nicht klar.

Der Magier, der mit seiner Show "The New Illusions" in Las Vegas Erfolge feierte, war im März 2016 festgenommen worden. Laut Anklage entdeckten Ermittler des FBI auf Laptops, Festplatten und anderen Geräten in Rouvens Villa Tausende Videos und Fotos, die unter anderem auch Sex mit Kindern zeigten. Kurz nach der Festnahme wurde seine Show abgesetzt. Seine Hompage ist zwar noch online, zeigt aber eine schwarze Startseite an.

Ralf Zitzmann Unbreakable


tkr mit DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.