HOME
+++ Ticker +++

News des Tages: Pakistan lässt indischen Piloten frei

Saudi-Arabien entzieht Sohn von Osama bin Laden Staatsangehörigkeit +++ Maserninfektionen steigen weltweit an +++ 20 Jahre Haft für Magier Jan Rouven in Kinderpornografie-Prozess +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Video: Pakistan lässt indischen Piloten frei

Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Pakistan lässt indischen Piloten frei (16.53 Uhr) 
  • Saudi-Arabien entzieht Bin Ladens Sohn Staatsangehörigkeit (15.39 Uhr)
  • Schwerverletzte nach Unfall mit Straßenbahn und Lkw in Karlsruhe (10.05 Uhr)
  • 20 Jahre Haft für Magier Jan Rouven in Kinderpornografie-Prozess (2.53 Uhr)
  • Bericht: Verteidigungsministerium räumt schwere Fehler bei "Gorch Fock" ein (2.04 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:

+++ 22.21 Uhr: BMW verkauft im Februar in den USA etwas mehr Fahrzeuge +++

Der Autobauer BMW hat im Februar in den USA von seiner Stammmarke etwas mehr Fahrzeuge abgesetzt als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Verkäufe seien um 0,2 Prozent auf 23 558 Fahrzeuge gestiegen, teilte das Unternehmen mit. Durch geplante neue Modelle wie den Z4 sei BMW für zukünftigen Erfolg positioniert, sagte Bernhard Kuhnt, Nordamerika-Chef bei BMW.

+++ 21.28 Uhr: Bahnradsportler Weinstein verliert WM-Finale in der Einerverfolgung +++

Europameister Dominic Weinstein hat bei den Bahnrad-Weltmeisterschaften im polnischen Pruszkow Silber in der 4000-Meter-Einerverfolgung geholt. Im Finale unterlag der 24-Jährige aus Villingen-Schwenningen deutlich dem Italiener Filippo Ganna. Weinstein war in 4:12,571 Minuten rund viereinhalb Sekunden langsamer als Ganna (4:07,992). Zuvor hatten in Pruszkow bereits Miriam Welte und Emma Hinze am Mittwoch im Teamsprint sowie Stefan Bötticher am Donnerstag im Keirin jeweils Bronze gewonnen.

+++ 20.50 Uhr: Taliban töten mehr als 20 Soldaten auf Militärstützpunkt in Südwestafghanistan +++

Bei einem Angriff auf einen Militärstützpunkt im Südwesten Afghanistans haben islamistische Taliban-Kämpfer mindestens 23 afghanische Soldaten getötet. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Kabul gab die Zahl der verletzten Soldaten zudem mit 15 und die der getöteten Taliban mit 20 an. Die Militärbasis Schorab in der Provinz Helmand gehört zu den größten des Landes und wird vom afghanischen und US-Militär gemeinsam genutzt.    

Nach Angaben der Provinzregierung drangen mindestens sieben Selbstmordattentäter auf das Militärgelände vor und sprengten sich dort in die Luft. Ein Vertreter der US-Streitkräfte in Afghanistan sagte der Nachrichtenagentur AFP, kein US-Soldat sei getötet oder verletzt worden. 

+++ 20.16 Uhr: Bruder von Straßburger Attentäter wegen Facebook-Posts festgenommen +++

Wegen alarmierender Facebook-Posts ist ein Bruder des Straßburger Attentäters Chérif Chekatt festgenommen worden. Auf seinem mutmaßlichen Facebook-Konto seien Nachrichten veröffentlicht worden, die auf mögliche Anschlagspläne hindeuten, berichteten mehrere französische Medien unter Berufung auf Polizeiquellen. Auf dem Konto seien Drohungen und ein Foto mit Waffen zu sehen gewesen. Der Mann sei deshalb am Freitagnachmittag in der Nähe seiner Wohnung in Straßburg festgenommen worden.

Der Anschlag in Straßburg am 11. Dezember 2018 riss fünf Menschen aus dem Leben, mehrere wurden verletzt. Der polizeibekannte islamistische Extremist Chérif Chekatt wurde zwei Tage später in der elsässischen Grenzstadt bei einem Schusswechsel mit der Polizei getötet.

+++ 19.54 Uhr: Mindestens 19 Tote bei Angriff der Shebab-Miliz in Mogadischu +++

Bei einem Angriff der islamistischen Shebab-Miliz in Somalia sind mindestens 19 Menschen getötet worden. Mindestens 112 weitere Menschen wurden nach Angaben der Rettungskräfte bei dem Selbstmordanschlag und dem anschließenden stundenlangen Feuergefecht in der Hauptstadt Mogadischu verletzt. Unterdessen teilten die USA mit, im Laufe der Woche mehrere Dutzend Shebab-Kämpfer getötet zu haben.    

Zunächst hatte sich am Donnerstagabend ein Shebab-Kämpfer mit einer Autobombe vor einem großen Hotel in die Luft gesprengt. Anschließend verschanzte sich ein Kommando islamistischer Kämpfer in einem an das "Maka Al-Mukarama"-Hotel angrenzenden Restaurant und lieferte sich stundenlange Schusswechsel mit den Sicherheitskräften. Nach fast 22 Stunden verkündeten die Behörden am Abend, der "letzte terroristische Angreifer" sei getötet worden.

Video: Anschlag auf Hotel in Somalia

+++ 19.44 Uhr: OPCW bestätigt Einsatz von Chemiewaffen in Syrien +++

Bei einem international kontrovers diskutierten Giftgasangriff in Syrien ist nach Erkenntnissen der Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen (OPCW) tatsächlich Giftgas eingesetzt worden. Es gebe "vernünftige Gründe anzunehmen, dass giftige Chemikalien als Waffe bei dem Angriff am 7. April 2018 eingesetzt wurden", teilte die OPCW in ihrem Abschlussbericht zu dem Zwischenfall in der Stadt Duma mit. Es habe sich sehr wahrscheinlich um Chlorgas gehandelt. 

Bei dem Angriff in der von Rebellen gehaltenen Stadt waren nach Ansicht des UN-Menschenrechtsrats mehr als 49 Menschen getötet und bis zu 650 verletzt worden. Über die Attacke mit Chemiewaffen gab es international heftige Kontroversen. Die syrische Opposition und der Westen machten die syrischen Regierungstruppen verantwortlich. Die USA, Frankreich und Großbritannien bombardierten wegen des Zwischenfalls syrische Regierungsstellungen mit Marschflugkörpern.

+++ 19.20 Uhr: 16. Protesttag der "Gelbwesten" in Frankreich +++

In Frankreich sind für Samstag neue Demonstrationen der "Gelbwesten" angekündigt. Es ist der 16. Protest-Samstag seit Beginn der Bewegung Mitte November. Kundgebungen werden unter anderem in der Hauptstadt Paris und in Toulouse im Südwesten erwartet. Zuletzt war die Beteiligung wieder gestiegen: Am vergangenen Samstag zählte das Innenministerium landesweit rund 46.000 Teilnehmer, das waren knapp 5000 mehr als noch eine Woche zuvor.

+++ 18.15 Uhr: Maas startet mit Ersatzmaschine aus Mali +++

Bundesaußenminister Jochen Maas ist nach einer Panne des Regierungsflugzeugs am Freitagabend mit fast eintägiger Verspätung an Bord einer Ersatzmaschine aus Mali Richtung Heimat gestartet. "Wir starten!", twitterte Maas dazu. Die Maschine hob um 18.10 Uhr ab. Der Airbus A340 war aus Deutschland nach Bamako in Marsch gesetzt worden, da am kleineren Regierungsjet vom Typ Airbus A319 am Vorabend ein Hydraulikleck entdeckt worden war. Maas und Begleiter wurden kurz nach Mitternacht in Berlin erwartet.

+++ 17.40 Uhr: Konzerte von US-Musiker Ryan Adams nach Belästigungsvorwürfen abgesagt +++

Nach Belästigungsvorwürfen gegen den US-Musiker Ryan Adams ist dessen Tournee durch Großbritannien und Irland abgesagt worden. Zehn geplante Konzerte wurden gestrichen, wie der Konzertkartenhändler Ticketmaster am Freitag mitteilte. Die BBC hatte zuvor berichtet, dass mehrere Fans wegen der Vorwürfe gegen Adams eine Rückzahlung der von ihnen gekauften Tickets gefordert hätten.

+++ 17.29 Uhr: Großbritannien erklärt Salisbury nach Giftanschlag für dekontaminiert +++

Ein Jahr nach dem Giftanschlag auf den russischen Ex-Doppelagenten Sergej Skripal im britischen Salisbury hat Großbritannien die Stadt für dekontaminiert erklärt. Skripals Haus und elf weitere Orte in der südenglischen Stadt seien von den Überresten des Nervengifts Nowitschok befreit, teilte die Regierung mit. Dazu gehörte unter anderem die Parkbank, auf der Skripal und seine Tochter am 4. März vergangenen Jahres aufgefunden wurden. Beide überlebten den Anschlag nur knapp. London macht die Regierung in Moskau für die Tat verantwortlich. Eine 44-jährige Britin, die später mit dem Nervengift in Kontakt kam, starb.

+++ 16.53 Uhr: Pakistan lässt indischen Piloten frei +++

Nach der jüngsten militärischen Konfrontation zwischen Pakistan und Indien hat Pakistan am Freitag einen am Mittwoch gefangen genommenen indischen Piloten freigelassen. Der Oberstleutnant der indischen Luftwaffe wurde am Freitagabend (Ortszeit) den indischen Behörden am Grenzübergang Wagah in der Provinz Punjab übergeben, wie auf Fernsehbildern zu sehen war. 

+++ 16.00 Uhr: Erneut Massenproteste in Algerien gegen Präsident Bouteflika +++

In Algerien sind erneut Zehntausende Menschen auf die Straßen gegangen, um gegen Präsident Abdelaziz Bouteflika zu protestieren. Die Menschen skandierten gegen eine fünfte Amtszeit des 81-Jährigen. Der seit 20 Jahren regierende Bouteflika hatte angekündigt, bei der Präsidentschaftswahl im April erneut antreten zu wollen. 

In der Hauptstadt Algier gingen nach den Freitagsgebeten Tausende Menschen auf die Straßen. Die Sicherheitskräfte hatten sich bereits seit dem Morgen auf die Demonstrationen vorbereitet und wichtige Plätze und Regierungsgebäude in Algier besetzt. Augenzeugen meldeten vereinzelt den Einsatz von Tränengas in der Hauptstadt.

Greta Thunberg in Hamburg

+++ 15.55 Uhr: Maas verpasst wegen Flugzeugpanne Geburtstag seines Sohnes +++

Bundesaußenminister Heiko Maas verpasst wegen der Panne an seinem Regierungsflieger einen wichtigen privaten Termin zu Hause. "Das Schmerzhafteste für mich persönlich ist, dass ich den Geburtstag meines Sohnes verpasse", sagte der SPD-Politiker am Freitag in Mali. "Aber er hat Gott sei Dank Verständnis dafür." Nach mehr als 300.000 problemlosen Flugkilometern war Maas am Donnerstagabend wegen eines Hydraulikschadens an seinem Airbus A319 in der malischen Hauptstadt Bamako in Westafrika liegengeblieben. Er sollte am Freitagnachmittag mit einem Tag Verspätung mit einer Ersatzmaschine zurückfliegen. Die Landung in Berlin war für kurz nach Mitternacht geplant.

+++ 15.39 Uhr: Saudi-Arabien entzieht Sohn von Osama bin Laden Staatsangehörigkeit +++

Saudi-Arabien hat dem Sohn des früheren Al-Kaida-Chefs Osama bin Laden die Staatsangehörigkeit entzogen. Das berichtete die saudische Zeitung Okaz  mit Verweis auf das staatliche Amtsblatt Umm al-Kura. Demnach hatte das saudische Innenministerium Hamsa bin Laden bereits Mitte Februar per Dekret die Staatsangehörigkeit entzogen. Zuvor hatten die USA am Donnerstag (Ortszeit) ein Kopfgeld in Höhe von einer Million Dollar auf Hamsa bin Laden ausgesetzt. Das US-Außenministerium geht davon aus, dass Hamsa nach dem Tod seines Vaters eine führende Rolle im Terrornetzwerk Al-Kaida eingenommen hat. 

+++ 14.57 Uhr: Verspätungen und Flugausfälle nach Terminal-Räumungin Düsseldorf +++

Am Flughafen Düsseldorf ist es wegen der Räumung von drei Flugsteigen zu Verspätungen und Flugausfällen gekommen. Die Bundespolizei räumte am Freitagmorgen die Terminals, weil drei Passagiere unkontrolliert in den Sicherheitsbereich gelangt waren. Nach einer rund zweistündigen Durchsuchung gab die Polizei Entwarnung. Rund 6500 Passagiere waren betroffen. Laut Flughafenbetreiber wurden mehrere Flüge gestrichen, noch bis zum Abend wurde mit Beeinträchtigungen gerechnet.

+++ 14.28 Uhr: Kramp-Karrenbauer gegen restriktive  Regeln bei Rüstungsexporten +++

In der Debatte um deutsch-französische Absprachen zur Erleichterung von Rüstungsexporten hat CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer sich gegen zu restriktive Vorschriften ausgesprochen. Ansonsten schädige dies die Rüstungsindustrie in Deutschland und gefährde damit Arbeitsplätze, sagte Kramp-Karrenbauer den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. Hintergrund sind Meinungsverschiedenheiten in der Koalition über den Rüstungsexportstopp gegen Saudi-Arabien.

+++ 14.28 Uhr: Betrunkener Franzose zersticht fast 300 Autoreifen +++

Eine ganze Serie zerstochener Autoreifen hat im Westen Frankreichs für Aufruhr gesorgt - nun ist der Verantwortliche offenbar gefasst: Ein 27-jähriger Mann gestand nach Justizangaben, in betrunkenem Zustand fast 300 Autoreifen zerstochen zu haben. Demnach kamen die Ermittler dem Mann durch DNA-Analysen auf die Spur. Der Mann gab an, er sei betrunken gewesen und habe aus Wut über einen Streit mit einem unbekannten Passanten gehandelt. Er kam vorläufig auf freien Fuß. Vor einem Verfahren müsse nun der Gesamtschaden ermittelt werden, hieß es. Bei der Polizei von Cholet waren fast 200 Anzeigen eingegangen.

Südkorea: Russischer Frachter rammt viel befahrene Autobahnbrücke – Kapitän betrunken?

+++ 14.25 Uhr: Koalitionspartner stützen Netanjahu trotz Anklage-Empfehlung +++

Trotz der geplanten Korruptionsanklagen gegen Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu unterstützen ihn die Mitglieder der Regierungskoalition sowie andere rechtsorientierte Parteien weiterhin. "Ich glaube fest daran, dass nach der Anhörung alle verstehen werden, dass über Fake-Fälle gesprochen wird", schrieb Kulturministerin Miri Regev von Netanjahus Likud-Partei auf Twitter. "Unser Ministerpräsident ist ein ehrlicher Mann." Die Partei Die Neue Rechte teilte mit: "Wie wir von Anfang gesagt haben, für Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gilt die Unschuldsvermutung so wie für jeden anderen Bürger im Land auch." Man werde dem Präsidenten nach der Parlamentswahl am 9. April empfehlen, Netanjahu mit der Bildung der nächsten Regierung zu beauftragen.

+++ 14.15 Uhr: FDP, Grüne und Linke wollen wegen des Paragrafen 219a nach Karlsruhe ziehen +++

FDP, Linke und Grüne wollen den reformierten Paragrafen 219a zum sogenannten Werbeverbot per Verfassungsklage kippen. Die FDP lässt in Abstimmung mit Linken und Grünen ein Gutachten zu einer Normenkontrollklage erstellen, wie FDP-Fraktionsvize Stephan Thomae den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland von Freitag sagte. Linken-Chefin Katja Kipping zeigte sich erfreut über das gemeinsame Vorhaben. "Wir müssen diesen absurden Paragrafen 219a zu Fall bringen", sagte sie der Nachrichtenagentur AFP. 

+++ 14.05 Uhr: Ein weiterer demokratischer Präsidentschaftskandidat-Bewerber wirft Hut in den Ring ++++

Das Feld der Präsidentschaftsbewerber der Demokraten für die Wahlen 2020 wächst weiter. Am Freitag kündigte der Gouverneur des Bundesstaates Washington, Jay Inslee, an, bei den Vorwahlen in einem Jahr zu kandieren. Damit gibt es nun schon insgesamt zwölf Bewerber bei den Demokraten. Inslee erklärte, den Kampf gegen den Klimawandel zur obersten Priorität seines Wahlkampfes zu machen. Der 68-Jährige ist seit 2013 Gouverneur des Westküstenstaates und blickt auf eine lange politische Karriere zurück. Allerdings zählt er zu den wenig bekannteren Namen unter den Bewerbern und liegt in Umfragen hinten. 


+++ 13.16 Uhr: Russland sagt Venezuela massive Hilfslieferungen zu +++

Die russische Regierung hat Venezuela weitere Hilfslieferungen zugesagt. Außenminister Sergej Lawrow stellte der venezolanischen Vizepräsidentin Delcy Rodríguez bei einem Treffen in Moskau am Freitag "massive Getreidelieferungen" und Arzneimittelhilfen in Aussicht. Damit wolle Russland die Regierung in Caracas bei der Bewältigung der "wirtschaftlichen und sozialen Schwierigkeiten" unterstützen.

+++ 13.09 Uhr: Alexander Klaws ist der neue Winnetou +++

Der erste "Deutschland sucht den Superstar"-Sieger und Musical-Darsteller Alexander Klaws ist der neue Winnetou bei den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg. Der 35-Jährige tritt vom 29. Juni an in dem Stück "Unter Geiern - Der Sohn des Bärenjägers" als Apachenhäuptling auf, wie die Veranstalter am Freitag mitteilten. Dabei erhält er prominente Unterstützung: Model und Schauspielerin Larissa Marolt (26, "Germany's Next Topmodel") übernimmt die Rolle der Schauspielerin Tiffany O'Toole. Den Sohn den Bärenjägers verkörpert Raúl Richter ("Gute Zeiten, schlechte Zeiten"). 

+++ 12.40 Uhr: Lukaschenko zufolge lehnt Mehrheit der Weißrussen Vereinigung mit Russland ab +++

Eine Mehrheit der Bewohner Weißrusslands lehnt nach den Worten von Präsident Alexander Lukaschenko eine Vereinigung mit Russland ab. Würde heute ein Referendum abgehalten, würden 98 Prozent der Weißrussen gegen eine Vereinigung der beiden Länder stimmen - "oder gegen das, was viele Russen als einen Anschluss Weißrusslands an Russland ansehen", sagte Lukaschenko. Die Bewohner Weißrusslands wollten zwar "mit Russland zusammensein, aber sie wollen in ihrem eigenen Heim leben".

+++ 12.12 Uhr: Unicef ist alarmiert wegen des rasanten Anstiegs von Masernerkrankungen +++

Das UN-Kinderhilfswerk Unicef schlägt wegen der rasant steigenden Zahl von Masernfällen in einigen Weltregionen Alarm. Allein in den ersten Wochen dieses Jahres hätten sich 24 000 Menschen in der Ukraine mit dem gefährlichen Virus angesteckt und fast 13 000 auf den Philippinen, berichtete die Organisation am Freitag. In Madagaskar steckten sich seit September mehr als 76 000 Menschen mit Masern an. 

Weltweit hätten 98 Länder 2018 mehr Fälle verzeichnet als im Jahr davor. Viele Länder hätten Fälle gemeldet, die im Jahr davor masernfrei waren, darunter an erster Stelle Brasilien, wo sich im vergangenen Jahr mehr als 10 000 Menschen mit Masern ansteckten. 

+++ 11.41 Uhr: Margot Käßmann bekommt eine eigene Zeitschrift +++

Die Theologin Margot Käßmann bekommt eine eigene Zeitschrift. Ab April werde die frühere Bischöfin monatlich die Publikation mit dem Titel "Mitten im Leben" veröffentlichen, teilte der Herder-Verlag in Freiburg mit. Darin werde die 60-Jährige über "Persönliches und Politisches" schreiben. Das Projekt sei so etwas wie das "Notizbuch" von Käßmann.

+++ 11.38 Uhr: Anklage im Fall Lügde soll noch vor Mai stehen +++

Trotz des sich ausweitenden Skandals um den massenhaften sexuellen Missbrauch auf einem Campingplatz bei Lügde in Ostwestfalen hält die Staatsanwaltschaft Detmold an ihrem Zeitplan fest. "Die Anklage soll noch vor Mai stehen", sagte Oberstaatsanwalt Ralf Vetter . Ein möglicher Prozess könnte dann im Juni beginnen. Bislang sitzen drei Männer aus Lügde, Steinheim und Stade in Niedersachsen im Alter von 33 bis 56 Jahren in Untersuchungshaft. Ihnen werfen die Ermittler schweren sexuellen Missbrauch von Kindern und den Besitz von Kinderpornografie vor. 

Die Ermittlungen zu weiteren Opfern und möglichen Tätern sind noch nicht abgeschlossen. Das gilt auch für Vorwürfe gegen Mitarbeiter von Jugendämtern und Polizei, die nach Hinweisen auf sexuellen Missbrauch möglicherweise falsch reagiert haben.

Düsseldorf: Landtag untersucht Missbrauchsskandal von Lügde

+++ 11.23 Uhr: Fall Sami A. - Antrag auf Zulassung der Berufung gestellt +++

Der nach Tunesien abgeschobene mutmaßliche Islamist Sami A. beschäftigt die deutsche Justiz weiter: Seine Anwältinnen haben wie angekündigt in der Nacht zum Freitag einen Antrag auf Zulassung der Berufung eingereicht. Ihr Fax traf nach Angaben eines Gerichtssprechers um 23.29 Uhr im Verwaltungsgericht Gelsenkirchen ein - 31 Minuten vor Fristablauf.

Die Anwältinnen wollen eine neue Verhandlung erzwingen, nachdem das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen am 16. Januar das Abschiebungsverbot gegen Sami A. gekippt hatte. Das Verwaltungsgericht wird den Antrag jetzt an das Oberverwaltungsgericht Münster weitergeben, das über die Zulassung der Berufung entscheiden muss.

+++ 10.57 Uhr: Erdbeben der Stärke 7,0 in Peru +++

Im Andenstaat Peru hat sich ein Erbeben der Stärke 7,0 ereignet. Dies bestätigte das Geoforschungszentrum (GFZ) in Potsdam. Das Erdbeben wurde in einer Tiefe von 252 Kilometern gemessen. "Erdbeben aus einer solchen Tiefe kommen an der Oberfläche deutlich abgeschwächt an", sagte der Pressesprecher des GFZ, Josef Zens. Berichte über Schäden gab es zunächst nicht.

+++ 10.44 Uhr: Herrmann: Falsch entladene Waffe war Ursache für Tod eines Polizisten +++

Der Tod eines Polizeischülers in Würzburg geht nach Angaben von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) vermutlich auf eine falsch entladene Dienstwaffe zurück. Die genaue Ursache des tödlichen Vorfalls am Donnerstagabend sei zwar noch nicht aufgeklärt, aber vermutlich habe ein Polizeischüler beim Entladen eine Kugel im Lauf der Waffe vergessen und nur das Magazin entnommen, sagte er am Freitag bei der Begrüßung neuer Polizisten in München. "Das war wahrscheinlich die Ursache." 

An die jungen Polizisten appellierte Herrmann: "Nehmen Sie alles, was Sie in ihrer Ausbildung zum Entladen ihrer Waffe gelernt haben, sehr sehr ernst."

+++ 10.20 Uhr: Ein Jahr nach Anschlag auf Ex-Spion: Salisbury frei von Nervengift +++

Ein knappes Jahr nach dem Giftanschlag auf den früheren russischen Doppel-Agenten Sergej Skripal und seine Tochter Julia ist die englische Stadt Salisbury offiziell Nowitschok-frei. Insgesamt seien zwölf Areale auf Spuren des extrem gefährlichen Nervengifts überprüft und gesäubert worden - zuletzt das Haus des Ex-Spions, berichtete die britische Nachrichtenagentur PA.

+++ 10.18 Uhr: Zwei Personen nach Räumung am Düsseldorfer Flughafen identifiziert +++

Die Bundespolizei geht nach der Räumung am Düsseldorfer Flughafen davon aus, dass ein Reisender den Alarm aus Versehen ausgelöst hat. Nach ersten Erkenntnissen habe er eine Nottür zum Sicherheitsbereich geöffnet, zwei weitere Passagiere gingen dann hinterher. Zwei der drei Personen seien identifiziert und würden nun befragt, sagte eine Polizeisprecherin. Festgenommen seien sie aber nicht. Vermutlich sei die Tür aus Unwissenheit geöffnet worden, sagte die Sprecherin.

Durch das Öffnen der Nottür war am Freitagmorgen ein Alarm ausgelöst worden, rund 6500 Passagiere mussten den Sicherheitsbereich des Flughafens verlassen. Zahlreiche Flüge waren dadurch stark verspätet.

+++ 10.05 Uhr: Schwerverletzte nach Unfall mit Straßenbahn und Lkw in Karlsruhe +++

Beim Zusammenstoß einer Straßenbahn mit einem Lastwagen sind in Karlsruhe mindestens vier Menschen schwer verletzt worden, einer von ihnen lebensbedrohlich. Mindestens 15 Menschen wurden leicht verletzt. Die Straßenbahn entgleiste. Es werde Stunden dauern, sie wieder auf die Schienen zu setzen, sagte eine Polizeisprecherin. Details zum Unfallhergang sowie zur genauen Zahl der Verletzten konnte die Polizei zunächst nicht nennen.

+++ 10.01 Uhr: Greta Thunberg demonstriert mit 3000 Schülern in Hamburg +++

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg ist erstmals für einen Schulstreik nach Deutschland gekommen. Gemeinsam mit rund 3000 Schülern demonstrierte die 16-Jährige in Hamburg für eine bessere Klimapolitik. Auf Plakaten und Transparenten forderten die Schüler "Das Klima kann nicht warten" und "Make earth cool again!". Der Demonstrationszug sollte vom Gänsemarkt über den Jungfernstieg und die Mönckebergstraße bis zum Rathausmarkt führen. Dort wollte Thunberg, die Ferien hat und schon an Demonstrationen in Brüssel, Paris und Antwerpen teilgenommen hat, eine kurze Rede halten.

+++ 10.00 Uhr: Zahl der Arbeitslosen sinkt im Februar leicht auf 2,373 Millionen +++

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Februar auf 2,373 Millionen zurückgegangen. Das waren 33 000 Jobsucher weniger als im Januar und 173 000 weniger als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote lag unverändert bei 5,3 Prozent.

+++ 9.53 Uhr: Weidel will laut Sprecher im Herbst wieder für Fraktionsvorsitz kandidieren +++

Die Vorsitzende der AfD-Fraktion im Bundestag, Alice Weidel, will trotz der Parteispendenaffäre ihrer Partei im Herbst erneut als Fraktionschefin zur Wahl antreten. "Frau Weidel will auf jeden Fall wieder für die Fraktionsführung kandidieren, am liebsten auch wieder als Doppelspitze mit Herrn Gauland", sagte ihr Sprecher den Zeitungen der Funke-Mediengruppe von Freitag.    

Weidel steht wegen möglicherweise illegaler Parteispenden in sechsstelliger Höhe unter Druck. Die Staatsanwaltschaft Konstanz ermittelt in dem Fall. Ihr Ko-Fraktionsvorsitzender Alexander Gauland hatte zuletzt erklärt, im Sommer über seine weitere politische Laufbahn zu entscheiden. Der 78-jährige Gauland verwies dabei auf sein Alter.

+++ 9.34 Uhr: Flughafen Düsseldorf wieder komplett geöffnet +++

Am Düsseldorfer Airport läuft der Betrieb nach der Räumung von Teilen des Sicherheitsbereichs an allen Flugsteigen wieder an. Als letztes sei kurz vor 9 Uhr das Gate B wieder geöffnet worden, sagte ein Flughafensprecher am Freitagmorgen. Von der Räumung seien nach ersten Schätzungen etwa 6500 Passagiere betroffen.

Als Grund für die Räumung hatte der Airport am Morgen mitgeteilt, es habe eine Vermischung von kontrollierten und unkontrollierten Reisenden gegeben. Die Passagiere müssten nun erneut durch die Sicherheitskontrolle.

+++ 9.23 Uhr: Michael Jacksons Neverland-Ranch steht zum Verkauf +++

Die legendäre Neverland-Ranch des verstorbenen Popsängers Michael Jackson kommt auf den Markt - zum Schnäppchenpreis. Ein Makler in Kalifornien bietet die rund 1100 Hektar große Immobilie für 31 Millionen Dollar (27 Millionen Euro) zum Verkauf an. Vor vier Jahren hatte die Ranch noch für 100 Millionen Dollar zum Verkauf gestanden. Makler Kyle Forsyth begründete den Preisverfall mit der jahrelangen Dürre in der Region, die sich auch auf den Immobilienmarkt auswirkt.    

Auf den Käufer warten ein Haupthaus mit sechs Schlafzimmern, drei Gästehäuser, ein 1,6 Hektar großer See samt Wasserfall, Tennisplätze und mehrere Scheunen. Angebote wird das Anwesen unter dem Namen Sycamore Valley Ranch.

"Leaving Neverland": Das ist der Trailer zur Doku über die Missbrauchsvorwürfe gegen Michael Jackson

+++ 9.02 Uhr: DOSB-Chef zu Doping: Keine Hinweise, dass Deutsche betroffen sind +++

DOSB-Präsident Alfons Hörmann sieht auch zwei Tage nach den Doping-Razzien in Erfurt und Seefeld keine Anzeichen für die Verwicklung deutscher Sportler. "Nach unserem Kenntnisstand sind weder Nachwuchskader-Athleten noch Top-Athleten Deutschlands aus irgendeiner Sportart mit dem Mediziner in Kontakt", sagte Hörmann im ZDF. 

Bei einer Razzia des österreichischen Bundeskriminalamtes bei der Nordischen Ski-WM in Seefeld waren am Mittwoch sieben Verdächtige verhaftet worden. In Erfurt wurde parallel dazu der Arzt Mark S. und ein mutmaßlicher Komplize festgenommen.

+++ 8.36 Uhr: Teile des Sicherheitsbereichs am Düsseldorfer Flughafen geräumt +++

Am Düsseldorfer Flughafen müssen Teile des Sicherheitsbereichs geräumt werden. Es habe eine Vermischung von kontrollierten und unkontrollierten Reisenden gegeben, teilte der Flughafen mit. Die Passagiere müssten nun erneut durch die Sicherheitskontrolle. Wie viele Reisende davon betroffen sind, war zunächst unklar.

+++ 8.05 Uhr: USA setzen eine Million Dollar auf Ergreifung von Osama bin Ladens Sohn aus +++

Die US-Regierung hat eine Million Dollar (880.000 Euro) auf die Ergreifung des Sohns von Al-Kaida-Gründer Osama bin Laden ausgesetzt. Hamsa bin Laden habe sich "zu einem der Anführer" des Terrornetzwerks entwickelt, erklärte das Außenministerium in Washington. Die ausgesetzte Summe solle für Hinweise gezahlt werden, die zu seiner Ergreifung führten.    

US-Geheimdienste sehen den etwa 30 Jahre alten Hamsa bin Laden als eine aufsteigende Größe im globalen Dschihadismus. Er hatte bereits Anschläge auf die USA angedroht, um den Tod seines Vaters zu rächen. Osama bin Laden war 2011 von US-Sondereinsatzkräften in seinem Versteck in Pakistan aufgespürt und getötet worden. Hamsa bin Laden rief auch zum Sturz der Monarchie in Saudi-Arabien, dem Heimatland seiner Familie, auf.

+++ 7.34 Uhr: Texas richtet 70-jährigen Dreifachmörder hin +++ 

In Texas ist ein 70-jähriger verurteilter Mörder hingerichtet worden – der älteste in dem US-Bundesstaat hingerichtete Häftling seit Wiedereinführung der Todesstrafe in den USA. Das Todesurteil gegen Billie Wayne Coble wurde am Abend im Gefängnis von Huntsville mit einer Giftspritze vollstreckt, wie die Behörden mitteilten. Er war schuldig gesprochen worden, 1989 die Eltern und den Bruder seiner Ehefrau getötet zu haben, die sich von ihm scheiden lassen wollte.

+++ 5.23 Uhr: Polizei-Azubi erschießt wohl versehentlich Mit-Auszubildenden +++

Ein Polizei-Azubi hat in Würzburg offenbar versehentlich einen Mit-Auszubildenden erschossen. Der junge Polizeianwärter wurde angeschossen und erlag kurz danach im Krankenhaus seinen Verletzungen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am frühen Morgen gemeinsam mitteilten. Die Behörden gehen nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass der junge Bereitschaftspolizist den Schuss am Donnerstagabend versehentlich auslöste. Er hielt sich mit seinem Kollegen kurz vor Antritt des abendlichen Wachdiensts in einem Zimmer der zugehörigen Unterkunft des Polizeipräsidiums auf. Beide Auszubildenden sind laut Polizei um die 20 Jahre alt – ein genaues Alter wollte die Polizei zunächst nicht nennen. Die Staatsanwaltschaft übernahm gemeinsam mit dem Landeskriminalamt die Ermittlungen. Ermittelt wird wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung.

+++ 4.16 Uhr: Greta Thunberg: Deutsche Schulstreiks stimmen mich hoffnungsvoll +++

Die Klimaaktivistin Greta Thunberg ist begeistert, wie viele deutsche Schulkinder sich ihrer Protestaktion angeschlossen haben. "Was in Deutschland passiert ist, stimmt mich unglaublich hoffnungsvoll", sagte die 16-jährige Schwedin vor ihrer Teilnahme am Schulstreik in Hamburg der Deutschen Presse-Agentur. Es sei eine große Ehre für sie, erstmals in Deutschland an einem Klimaprotest teilzunehmen. Sie betrachte Deutschland als eines der wichtigsten Länder im Kampf gegen den Klimawandel. "Das, was Deutschland tut, hat enormen Einfluss auf die gesamte Welt. Deshalb denke ich, ihr solltet das als eine großartige Gelegenheit betrachten", sagte sie.

Greta Thunberg beim UN-Klimagipfel in Kattowitz

+++  2.53 Uhr: 20 Jahre Haft für Magier Jan Rouven in Kinderpornografie-Prozess +++

Der deutsche Magier Jan Rouven (41) ist in den USA wegen Besitzes und Verbreitung von Kinderpornografie zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Zudem verhängte das Gericht in Las Vegas auch eine Geldstrafe in Höhe von 500.000 Dollar (rund 440.000 Euro), wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Der Magier, der mit seiner Show "The New Illusions" in Las Vegas Erfolge feierte, war im März 2016 festgenommen worden. Laut Anklage entdeckten Ermittler auf Laptops und anderen Geräten in Rouvens Villa Tausende Videos und Fotos, die unter anderem auch den Missbrauch von Kindern zeigten.

+++ 2:34 Uhr: Amazon nimmt "Dash"-Bestellknöpfe weltweit aus dem Angebot +++

Amazon stellt den Verkauf seiner "Dash"-Bestellknöpfe zum schnellen Nachordern von Alltagsartikeln weltweit ein. Statt der Hardware-Knöpfe will sich der Online-Händler künftig auf verwandte digitale Dienste konzentrieren. Dazu gehören virtuelle "Dash"-Buttons, die man sich auf der Amazon-Website oder in der App einrichten kann. In den USA können Hersteller von Hausgeräten solche digitalen Knöpfe inzwischen auch in die Displays ihrer Technik integrieren. "Wenn man jetzt einen Dash-Button zuhause hat, bleibt er natürlich funktionsfähig", betonte Amazon-Manager Tim Freystedt.

Für Deutschland hat die Entscheidung eine besondere Brisanz. Amazon hatte im Januar in zweiter Instanz vor dem Oberlandesgericht München einen Rechtsstreit mit der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen um die Knöpfe verloren. Die Richter entschieden, dass Amazon gegen Gesetze zum Online-Handel verstoße, weil beim Einkauf klare Informationen zu Inhalt, Preis und der Hinweis auf eine zahlungspflichtige Bestellung fehlten. 

+++ 2.04 Uhr: Bericht: Verteidigungsministerium räumt schwere Fehler bei "Gorch Fock" ein +++

In der Affäre um das Marine-Segelschulschiff "Gorch Fock" hat das Bundesverteidigungsministerium einem Medienbericht zufolge gravierende Fehler eingeräumt. Die "Welt" berichtet, das Ministerium habe nach einer umfangreichen Prüfung der internen Revision die schweren Vorwürfe des Bundesrechnungshofes weitgehend bestätigt.    

In einer Stellungnahme, die dem Bundestag am Donnerstag übermittelt wurde, heißt es demnach, obwohl die Prüfungen noch nicht abschließend aufgearbeitet worden seien, erlaube der bisherige Wissensstand "bereits festzustellen, dass wir dem überwiegenden Teil der Darstellungen des Bundesrechnungshofes sowie den Empfehlungen im Wesentlichen folgen und die zusammenfassenden Bemerkungen teilen".    

Der Rechnungshof hatte Anfang Januar Medienberichten zufolge in einem Prüfbericht schwere Versäumnisse bei der Instandsetzung des im Jahr 1958 gebauten Segelschiffs festgestellt. So waren für die Sanierung des Dreimasters Ende 2015 noch knapp zehn Millionen Euro veranschlagt worden. Inzwischen sind die Kosten auf 135 Millionen Euro angestiegen. Der Rechnungshof bemängelte unter anderem, vor der Instandsetzung habe es weder eine umfassende Schadenaufnahme noch eine ausreichende Untersuchung der Wirtschaftlichkeit gegeben.

+++ 1.43 Uhr: Mann findet mehr als zwei Meter lange tote Schlange beim Kompost +++

Schreck in den Abendstunden: Auf einem Platz für Kompost hat ein Mann in Friedland in Mecklenburg-Vorpommern eine mehr als zwei Meter lange, reglos daliegende Schlange entdeckt. Er meldete seinen Fund, woraufhin das Veterinäramt das Tier abholte, wie die Polizei mitteilte. Es stellte sich heraus, dass die Schlange, die vermutlich zur Familie der Boas gehören soll, zum Zeitpunkt ihres Fundes bereits tot war. Woher das Tier kam und ob es zu den giftigen Arten gehörte, soll nun ermittelt werden.

+++ 0.00 Uhr: Maas wegen Flugzeugpanne in Mali gestrandet +++

Die Pannenserie bei der Flugbereitschaft reißt nicht ab: Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) ist wegen eines technischen Defekts seines Regierungsfliegers im westafrikanischen Mali gestrandet. Seine Rückkehr nach Berlin verschiebe sich daher auf Freitag, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts.

wue / ivi / fs / DPA / AFP