Andrew Mountbatten-Windsors Töchter
Prinzessin Beatrice und Eugenie werden vom Royal Ascot Pferderennen verbannt

Prinzessin Beatrice
Die Töchter von Andrew Mountbatten-Windsor: Prinzessin Eugenie (links) und Prinzessin Beatrice im Jahr 2019 in Ascot
© PPE / Imago Images
Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie werden in diesem Jahr offenbar nicht am traditionsreichen Pferderennen Royal Ascot teilnehmen – ein Beschluss des Palastes.

Das ist ein harter Schlag für Prinzessin Eugenie und Prinzessin Beatrice, die beiden Töchter des Skandal-Royals Andrew Mountbatten-Windsor: Das britische Königshaus soll beschlossen haben, dass die beiden Frauen nicht mit den anderen Mitgliedern des Königshofs am Pferderennen in Ascot (16. bis 20. Juni) teilnehmen dürfen.

Wie die „Mail on Sunday“ berichtet, sei den beiden Schwestern mitgeteilt worden, dass sie weder in der Royal Box Platz nehmen noch an der feierlichen Kutschprozession teilnehmen dürften – einem zentralen Bestandteil der Veranstaltung, die seit 1825 zur britischen Hoftradition gehört.

Nach Angaben der Zeitung ist die Entscheidung Teil einer umfassenderen Linie des Palastes. Die Prinzessinnen sollen demnach „auf absehbare Zeit“ von allen öffentlichkeitswirksamen Terminen ferngehalten werden. Vorausgegangen seien interne Gespräche über ihre künftige Rolle innerhalb der königlichen Familie.

Hintergrund sind anhaltende Debatten über die Verbindungen der Familie York zum verstorbenen US-Finanzier Jeffrey Epstein. Die Namen von Beatrice und Eugenie tauchen in veröffentlichten Unterlagen mehrfach auf.

Prinzessin Beatrice sei "völlig überrumpelt" von der Ascot-Ausladung

Bereits die Festnahme ihres Vaters, Andrew Mountbatten-Windsor, im vergangenen Monat wegen des Verdachts auf Fehlverhalten im öffentlichen Amt habe sie stark belastet. Eine Quelle sagte der Zeitung: „Ich habe mit meinem Freund gesprochen, der bei Ascot arbeitet, und er sagte, den Mädchen sei mitgeteilt worden, dass sie dieses Jahr nicht dabei sein können.“ Besonders Beatrice soll die Entscheidung schwer getroffen haben: „Beatrice hat es am härtesten getroffen. Sie wurde von all dem völlig überrumpelt.“

Auch innerhalb der royalen Familie soll die Situation nicht spannungsfrei sein. Berichten zufolge bemüht man sich, mögliche Reputationsrisiken für die „Firma“, wie man das Königshaus auch nennt, insgesamt zu begrenzen. Dafür gibt es harte Instruktionen. Prinz William soll den Mitgliedern der Königsfamilie geraten haben, „für den Rest des Jahres“ nicht gemeinsam mit den beiden auf Fotos zu erscheinen.

Royal Ascot gilt als gesellschaftlicher Höhepunkt im britischen Kalender und war ein erklärtes Lieblingsereignis der verstorbenen Queen Elizabeth II. Der Ausschluss dürfte daher nicht nur protokollarisch, sondern auch symbolisch Gewicht haben.

Weder der Buckingham-Palast noch Royal Ascot äußerten sich bislang zu den Berichten. Auch von Beatrice und Eugenie gibt es keine Stellungnahme. Ob es sich um eine vorübergehende Maßnahme handelt oder um eine langfristige Neuordnung ihrer öffentlichen Rolle, bleibt offen.

PRODUKTE & TIPPS