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Jennifer Aniston: Abrechnung mit Angelina Jolie

Die Trennung von Brad Pitt und seine neue Lebensgefährtin Angelina Jolie waren stets Tabuthemen für Jennifer Aniston. Bis jetzt. In einem Interview mit der amerikanischen "Vogue" äußerte sich die Schauspielerin erstmals zu ihrer Nachfolgerin Angelina Jolie. Und was es da zu lesen gab, waren keine Nettigkeiten.

Von Julia Mäurer

Freundinnen werden Jennifer Aniston und Angelina Jolie in diesem Leben wohl nicht mehr. Knapp drei Wochen ist es her, dass Jolie in einem Interview mit der "New York Times" offenbarte, dass sie sich 2004 während der Dreharbeiten von "Mr. & Mrs. Smith" in ihren heutigen Lebensgefährten Brad Pitt verliebte. Der gemeinsame Film war quasi der Startschuss für die heute wohl bekannteste Großfamilie der Welt. Nun holt Jennifer Aniston, Ex-Frau von Brad Pitt, zum Gegenschlag aus.

Jolies Geständnis, dass sie es gar nicht erwarten konnte, Brad Pitt bei den Dreharbeiten zu treffen, bezeichnete Jennifer Aniston in einem Interview mit der amerikanischen Vogue als "uncool". Immerhin war Aniston damals noch mit Pitt verheiratet. Es wurde damals öffentlich über eine Affäre zwischen Angelina Jollie und Brad Pitt spekuliert. Aniston erfuhr darüber aus den Medien. "Es wurden Dinge gedruckt, von denen ich nicht einmal ahnte, dass sie überhaupt passieren", sagte Aniston der "Vogue". Dabei hätten Pitt und sie sich damals über die "durchgeknallte Angie fast totgelacht", war vor Kurzem im "National Enquirer" zu lesen. "Unverständlich, was alle an ihr finden", soll Pitt damals geäußert haben. Das war allerdings bevor er die heute sechsfache Mutte am Set von "Mr. & Mrs. Smith" kennenlernte. Dort hat er seine Meinung offensichtlich innerhalb weniger Monate geändert. Noch vor Erscheinen des Kinofilms "Mr. & Mrs. Smith" im Juni 2005 gaben Pitt und Aniston ihre Trennung bekannt.

Das Ende ihrer Ehe scheint Jennifer Aniston bis heute nicht wirklich verwunden zu haben. Kein Mann konnte bisher den Platz von Brad Pitt, für den Aniston laut "Vogue" noch immer "nichts als Bewunderung" empfinde, einnehmen. Weder Schauspieler Vince Vaughn, mit dem Aniston mehrere Monate liiert war, noch Model Paul Sculfor, der heute mit Cameron Diaz zusammen ist. Immerhin, Aniston gesteht Vaughn im "Vogue"-Interview zu, dass er sie wieder zum Lachen und zurück ins Leben gebracht habe.

Über ihren aktuellen Lebensgefährten, Sänger John Mayer, mit dem sie nach einer kurzen Trennungsphase einen zweiten Anlauf wagt, verliert Aniston nicht viele Worte. "Wir lieben und respektieren uns gegenseitig. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen." Kritikern, die Mayer als Womanizer bezeichnen, der von einer Hollywood-Schönheit zur nächsten rennt, kontert Aniston: "Die Leute sollten sich um ihren eigenen Kram kümmern. Woher wollen sie wissen, ob ein Paar glücklich ist oder nicht? Hätte man vorher jemals gedacht, dass Claudia Schiffer und David Copperfield ein Paar werden könnten?"

Die Hoffnung, erneut zu heiraten und auch Kinder zu bekommen, hat Jennifer Aniston noch nicht aufgegeben. Sie sei nicht die "arme, einsame Jennifer", als die sie die Boulevardblätter häufig darstellen. Ihrem 40. Geburtstag im kommenden Februar sieht sie deshalb gelassen entgegen. Immerhin habe ihre Mutter auch erst spät, im Alter von 73 Jahren, die große Liebe gefunden. So lange muss Aniston aber hoffentlich nicht warten.