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Mildere Strafen für Pädophile gefordert: John Grisham entschuldigt sich für seine Kommentare

Bestseller-Autor John Grisham bereut seine Kommentare zur Bestrafung von Pädophilen. Er hatte mildere Strafen für das Ansehen von Kinderpornografie gefordert. Jetzt entschuldigt er sich dafür.

John Grisham entschuldigt sich für seine Forderungen nach milderen Strafen für das Ansehen von Kinderpornografie.

John Grisham entschuldigt sich für seine Forderungen nach milderen Strafen für das Ansehen von Kinderpornografie.

Bestseller-Autor John Grisham ("Die Firma", "Die Akte") bedauert seine Äußerungen über hohe Strafen für angeblich pädophile Männer. Er bereue seine Kommentare und entschuldige sich dafür, schrieb Grisham am Donnerstag auf seiner Facebook-Seite. Er habe "in keiner Weise Symphatie für diejenigen zeigen wollen, die wegen Sexualstraftaten, vor allem Kindesmissbrauch, verurteilt wurden". Täter sollten mit der vollen Härte des Gesetzes bestraft werden.

Der Schriftsteller hatte zuvor dem britischen "Telegraph" gesagt, dass seiner Meinung nach zu viele Männer in US-Gefängnissen säßen, die sich im Internet unabsichtlich Kinderpornos angeschaut hätten. "Sie sind eines Nachts online gegangen, haben gesurft, vielleicht zu viel getrunken, die falschen Knöpfe gedrückt, sind zu weit gegangen und beim Kinderporno gelandet." Nach den Äußerungen hagelte es im Internet Kritik an dem Krimiautor, der kommende Woche in den USA sein neues Buch "Gray Mountain" veröffentlicht.

kup/DPA / DPA
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