VG-Wort Pixel

Verleumdung 24 Stunden nach Amber Heards Antrag: Johnny Depp geht ebenfalls in Berufung

Johnny Depp
Johnny Depp geht ebenfalls in Berufung
© Jim Watson/AP/Pool / AFP / DPA
Am Donnerstag ging Amber Heard vor Gericht in Virginia in Berufung – und am Freitag folgte ihr Johnny Depp. Während Heards Schritt erwartbar ist, überrascht Johnny Depps Entscheidung. 

Der Gerichtsstreit von Amber Heard und Johnny Depp wird die Öffentlichkeit noch länger beschäftigen. Nachdem Amber Heard am Donnerstag vor Gericht in Berufung ging, tat es ihr jetzt der "Fluch der Karibik"-Star gleich. 

Johnny Depp legt Berufung ein

Aus dem Verleumdungsprozess ging die Schauspielerin als Verliererin raus, sie muss Depp eine hohe Millionensumme zahlen. Der 59-Jährige durfte sich im Anschluss von seinen Fans feiern lassen. Er ging auf Tour mit Musiker Jeff Beck und hat bereits Filmprojekte in Planung.

Doch die siebenköpfige Jury urteilte zwar fast in Gänze gegen Amber Heard, in einem Punkt fiel ihre Entscheidung aber für die Schauspielerin aus. In einem Anklagepunkt wurde Johnny Depp der Verleumdung verurteilt, weil sein Anwalt Heards Behauptungen, sie habe unter häuslicher Gewalt gelitten, als "Schwindel" bezeichnet hatte. Depp sollte seiner Ex-Freundin zwei Millionen Dollar zahlen. 

Antwort auf Amber Heard

Eine Summe, die bei den etwa zehn Millionen, die Heard Depp zahlen muss, eher unterging. Depps Berufung, die nur einen Tag nach Heards eingereicht wurde, kann als taktischer Schritt seiner Anwälte gewertet werden. "Das Urteil spricht für sich selbst und Mr. Depp glaubt, dass es für beide Parteien an der Zeit ist, mit ihrem Leben weiterzumachen und zu heilen", sagte eine Quelle aus Depps Umfeld dem Magazin "Deadline". 

"Aber wenn Frau Heard entschlossen ist, den Rechtsstreit fortzusetzen, indem sie gegen das Urteil Berufung einlegt, wird Herr Depp eine gleichzeitige Berufung einreichen, um sicherzustellen, dass die vollständige Akte und alle relevanten rechtlichen Fragen vom Berufungsgericht berücksichtigt werden", hieß es weiter. 

Die Berufungen sind der jüngste Schritt in einem über Jahre andauernden Rechtsstreit der ehemaligen Eheleute. Getrennt hatten sich Depp und Heard bereits im Frühjahr 2016. 

Quelle: "Deadline"

ls

Mehr zum Thema



Newsticker