HOME

Karnevals-Kostüme: Lass mich dein Pirat sein

Nein, schwul sind nicht alle Piraten, die an Karneval miteinander "bützen". Selbst in Köln nicht. Denn dank Kapitän und Frauenschwarm Jack Sparrow alias Johnny Depp haben auch Frauen Gefallen am Pirat sein gefunden.

Johnny Depp in seiner Rolle als schräger Pirat Captain Jack Sparrow

Johnny Depp in seiner Rolle als schräger Pirat Captain Jack Sparrow

Ahoi Kameraden! Mit blitzenden Goldzähnen, Stirnbändern und wehenden Rasta-Locken werden Karnevalisten in diesem Jahr auf "Bützchen"-Jagd gehen. Denn das klassische Piraten-Kostüm steht 2007 wieder hoch im Kurs. Schuld daran dürfte ein gewisser Jack Sparrow alias Johnny Depp sein, der als ewig beschwipster Pirat in "Fluch der Karibik 2" das Vorbild für viele Karnevalsverkleidungen liefert. Auch bei Frauen.

"Karibik-Piraten sind voll im Trend", bestätigt ein Sprecher des Frechener Kostümherstellers Deiters. Vor allem das Outfit des Kapitän Jack Sparrow mit schwarzen Stulpen, Piratenmantel, breitem Gürtel und Piratenhut oder breitem Kopftuch werde nachgefragt. Die Augenklappe fehlt bei Jack Sparrow, nicht jedoch das ultimative Bärtchen und die ein oder andere Rasta-Locke. Und: Männer sollten auch zu Kajal und Schminke greifen, um ihrem leicht tuckigen Vorbild zu ähneln.

Frauen geben sich burschikos

Beim traditionellen "Bützen" (Kölsch für Küssen) müssen Macho-Piraten dann ganz tapfer sein. Denn manch sanfte, weibliche Lippe wird ebenfalls von einem schroffen Schnurrbärtchen verziert sein. Der Grund: Auch Frauen haben das Piraten-Kostüm für sich entdeckt und legen burschikos drauf los. Vorbei sind die Zeiten der holden Jungfer, des braven Burgfräuleins oder des sündenfreien Engels. Die Närrin von heute kommt emanzipiert aber sexy daher.

Im dritten Teil von "Fluch der Karibik", der im Moment abgedreht wird und im nächsten Sommer in unsere Kinos kommt, gibt es einen besonderen Gastauftritt. Rolling Stones-Gitarrist Keith Richards spielt den Vater von Jack Sparrow. Und falls Richards das Kostüm-Vorbild für die nächste Session ist, haben's die Jecken leichter: Einfach nur durchsaufen bis Aschermittwoch.

Mai
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.