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Obduktion von Ex-GNTM-Kandidatin Tod von Kasia Lenhardt: Rechtsmediziner räumt in Instagram-Video mit Gerüchten auf

Sehen Sie im Video: Obduktion von Kasia Lenhardt – Gerichtsmediziner räumt mit Gerüchten auf.






Kasia Lenhardt wurde am 9. Februar leblos in ihrer Wohnung gefunden.  
Die ehemalige „Germany‘s Next Topmodel“-Kandidatin wurde nur 25 Jahre alt.  
Seitdem ranken sich viele Gerüchte um die Todesursache der jungen Frau.  
Diese wurden nun offiziell ausgeräumt. 
Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin twitterte am 24. Februar, dass die Obduktion keine Hinweise auf Fremdverschulden ergeben hat. 
Das heißt, sie ist nicht umgebracht worden.
Kurz danach meldet sich der für die Obduktion zuständige Rechtsmediziner via Instagram zu Wort.  
Er wehrt sich gegen Vorwürfe, die Obduktion sei nicht sauber abgelaufen. 
Prof. Dr. Michael Tsokos 
„So eine Obduktion macht man nicht im stillen Kämmerlein. Zwei Obduzenten, Assistentin, Landeskriminalamt und diverse Mitarbeiter der Rechtsmedizin.“ 


Weiter berichtet er aus seiner umfangreichen 25-jährigen Berufslaufbahn. So habe er Opfer von Massentötungen untersucht. 


„Deshalb ist das, was mir und meinen Mitarbeitern in den letzten Tagen in den Sozialen Medien entgegenschwingt erbärmlich…und das trifft einen ziemlich hart.“ 
Er betont daher: 
„Es kann sich jeder darauf verlassen, dass die Obduktion von Kasia Lenhardt unabhängig und gewissenhaft durchgeführt wurde.“ 
Zum Schluss verweist Tsokos auf Lenhardts Familie, die in ihrer Trauer geschützt werden sollte. 
„Noch schlimmer sind Gerüchte und Gerede…manchmal muss man die Toten einfach ruhen lassen.“ 
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Die ehemalige GNTM-Teilnehmerin Kasia Lenhardt wird Anfang Februar leblos in ihrer Wohnung gefunden. Seitdem ranken sich Gerüchte um ihren Tod. Nun meldet sich der zuständige Rechtsmediziner in einem mehrminütigen Instagram-Video– und findet deutliche Worte.

Sie haben suizidale Gedanken?

Hilfe bietet die Telefonseelsorge. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222 erreichbar. Auch eine Beratung über E-Mail ist möglich. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.


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