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Kate Moss' Sonderwünsche: Bitte kein Fluglärm zur Hochzeit

Kate Moss wollte für ihre Hochzeit mit Jamie Hince der nahegelegenen Royal Airforce Base ein Flugverbot aufbrummen. Das fand das Militär jedoch gar nicht lustig.

Fragen kann man ja mal", muss sich Kate Moss gedacht haben. Wie das britische Boulevardblatt "The Sun" berichtete, habe die 37-Jährige vor ihrer Hochzeit mit dem Gitarristen Jamie Hince bei dem benachbarten Militärstützpunkt eine besondere Bitte vorgetragen. Ihr Wunsch war es, dass dieser den Flugverkehr am Hochzeitstag einstellen könnte, damit die Gäste nicht von Lärm belästigt würden. Die Zeremonie fand in der Nähe ihres Landhauses statt, das sich ebenfalls in der Nähe der Royal-Airforce-Basis befindet.

Doch auch Stars bekommen nicht jeden Sonderwunsch erfüllt. Die Basis ist für die Afghanistan-Mission zuständig; schon allein aus diesem Grund wäre ein temporärer Flugstopp undenkbar gewesen. "RAF Brize Norton ist absolut eine ausführende Kriegszeiten-Flugbasis", erklärte ein militärischer Insider gegenüber der britischen Zeitung "The Sun". "Flüge von dieser Basis bringen Truppen und lebensnotwendiges Equipment direkt nach Afghanistan. Diese Flüge sind von hoher Wichtigkeit. Der Gedanke, das Militär könne diese Flüge zurückhalten oder ihren Flugplan ändern, nur um einem Promi ein bisschen Ruhe an seinem Hochzeitstag zu bieten, ist absolut undenkbar. Kate sollte sich glücklich schätzen, dass sie lediglich eine freundliche Absage erhielt."

Laut genug war es trotzdem: Moss und Hince sollen ihre Hochzeit zum Festival gemacht haben, schrieben mehrere britische Zeitungen, die von "MossStock" (in Erinnerung an Woodstock) sprachen. Shirley Bassy und Bryan Ferry sollen für das Paar gesungen haben, auch Iggy Pop und Snoop Dogg. Altmeister Paul McCartney soll unter den Gästen gewesen sein. Am Abend der Trauung soll es einen venezianischen Maskenball gegeben haben, der Alkohol soll in Strömen geflossen sein, schrieb "News of the World".

tmm/Cover Media/DPA / DPA