HOME

Kate Moss: Der Ehrgeiz steht ihr gut

Das Topmodel Kate Moss hat nach ihrer öffentlich gewordenen Kokain-Affäre den Entschluss gefasst, sich in eine Privatklinik zu begeben. Freunde unterstützen ihren radikalen Schritt.

Nach dem Skandal um ihren Kokain-Konsum, wird das britische Top-Model Kate Moss laut Medienberichten in einer amerikanischen Privatklinik behandelt. Die 31-Jährige sei mit einem Privatflugzeug in die USA geflogen, wo sie in der Meadows Clinic (Bundesstaat Arizona) behandelt werde, berichtet die britische Boulevardzeitung "The Sun". Dort werde Moss einen Monat medizinisch und therapeutisch betreut, schreibt das Blatt unter Berufung auf den Freundeskreis von Kate Moss.

In der teuren Klinik hätten bereits viele Prominente Hilfe gesucht, darunter die drogenabhängige Sängerin Whitney Houston und das australische Model Elle Mcpherson, das dort vor zwei Jahren wegen Depressionen behandelt wurde. Das Programm in der Klinik ist nach Medienberichten besonders rigoros. Kate Moss dürfe dort nicht telefonieren, Zigaretten seien nicht erlaubt, und Kontakt mit der Familie sei untersagt. So musste das Supermodel ohne ihre zweijährige Tochter Leila Grace anreisen.

Zurück zum Wesentlichen

Der Entzug ist nach den Zeitungsberichten ein erster Versuch von Kate Moss, ihre Karriere als Model zu retten. Die Modehäuser Chanel und Burberry hatten ihre Werbeverträge mit Moss gekündigt, nachdem sie beim Konsum von Kokain gefilmt worden war und angeblich auch Crack und Ketamin konsumierte. Die Bekleidungskette H&M sagte ebenfalls eine geplante Werbekampagne mit ihr ab, andere Unternehmen wollen ihre Verträge ebenfalls überprüfen.

Zu ihrem Ex-Freund Pete Doherty, mit dem sie beim Kokain-Konsum gefilmt worden war, hat Moss angeblich jeglichen Kontakt abgebrochen. Ihre Freunde machen ihre Beziehung mit dem Rockstar, der sich selbst als drogensüchtig bezeichnet hat, für ihren "Abstieg" in die Szene verantwortlich.

DPA / DPA