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Rassistische Sandalen? Katy Perry wegen "Blackfacing" in der Kritik: Geschäfte nehmen Schuhe aus dem Verkauf

Katy Perry muss sich aktuell Rassismusvorwürfen stellen – wegen dieser Schuhkollektion. 


In der Modebranche gibt es immer wieder Kritik gegenüber vermeintlich rassistischen Produkten.


Der 34-jährige Popstar hat eine Schuhlinie entworfen, die in Geschäften wie "Walmart" und "Dillards" erhältlich war – bis jetzt.


Denn die Konzerne habe Perrys umstrittenen Schuhe mittlerweile aus dem Sortiment genommen.


Die 129 Dollar teuren Schuhe gibt es in schwarz, gold und beige.


Vor allem bei dem schwarzen Modell ist die Entrüstung groß.


Der Vorwurf: In Kombination mit den blauen Augen, der Nase und dem roten Mund sehen die Schuhe wie ein schwarzes Gesicht aus.


Kritiker fühlen sich dabei an "Blackfacing" erinnert. 


Beim "Blackfacing", zu deutsch Gesichtsschwärzung, stellen sich weiße Menschen mit Schminke als schwarze Menschen dar.


Eine Aktion, die starke Rassismusvorwürfe hervorruft.


Auch Gucci muss sich erst kürzlich der Kritik stellen, rassistische Produkte zu designen.


Die Modelinie verkaufte einen schwarzen Rollkragenpullover, der durch Hochziehen an eine schwarze Sturmmaske erinnerte.


Twitter-User fordern als Konsequenz auf die vermeintlich rassistischen Produkte:


Keine Produkte, Dienstleistungen oder Personen, die nicht schwarz sind, sollten als schwarzes Gesicht dargestellt werden.


Ob Katy Perrys Schuhkollektion tatsächlich rassistisch gemeint war? 


Die 34-Jährige und ihr Management haben sich noch nicht zu den Vorwürfen geäußert. 
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Diese von ihr designten Schuhe haben Katy Perry jede Menge Ärger eingebracht. Kritiker fühlen sich an "Blackfacing" erinnert. Große US-Konzerne wie "Walmart" oder "Dillards" reagieren – und nehmen die umstrittene Kollektion aus dem Verkauf. 

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