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Wegen Handyfotos Witwe von Kobe Bryant reicht Klage gegen Polizei von Los Angeles ein

Vanessa Bryant postet ein bewegendes Video auf Instagram.
Vanessa Bryant postet ein bewegendes Video auf Instagram.


In dem 64-sekündigen Clip dankt sie der Basketball-Liga WNBA für die posthume Liga-Aufnahme ihrer Tochter.


„Vielen Dank, dass ihr meine Gigi ehrt und sie als Ehrenmitglied in die Liga aufnehmt. Es wäre für sie ein wahr gewordener Traum gewesen. Sie arbeitete jeden Tag unermüdlich. Sie wollte eine der größten Sportlerinnen aller Zeiten werden – so wie ihr Vater. Also danke, danke, dass ihr mein kleines Mädchen geehrt habt.“


Gianna Bryant war am 26. Januar 2020 zusammen mit ihrem Vater Kobe Bryant und sieben weiteren Menschen bei einem Helikopterabsturz in der Nähe von Los Angeles ums Leben gekommen.


Um die Verstorbenen zu ehren, benennt die WNBA eine Auszeichnung nach Kobe und Gianna Bryant.


Der "Kobe & Gigi Bryant WNBA Advocacy Award" soll zukünftig an Personen oder Gruppen verliehen werden, die sich um den Mädchen-Basketball verdient gemacht haben.
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Vanessa Bryant, die Witwe der verunglückten US-Basketball-Legende Kobe Bryant, hat Medienberichten zufolge Klage gegen die Polizeibehörde von Los Angeles eingereicht. Darin wirft sie den Beamten die Veröffentlichung von Unfallfotos vor.

Vanessa Bryant hat Klage gegen die Polizeibehörde von Los Angeles eingereicht. Die Witwe der verunglückten US-Basketball-Legende Kobe Bryant will damit gegen die angebliche Veröffentlichung von "unautorisierten" Fotos von der Unfallstelle vorgehen, wie die "Los Angeles Times" und das "People Magazine" berichteten. Im Januar waren der Basketball-Star Kobe Bryant, Tochter Gianna Bryant und sieben weitere Menschen bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen. 

Vanessa Bryant wirft Polizisten vor, Unfallfotos für private Zwecke gemacht zu haben

Laut der am Freitag eingereichten Klage, sei Vanessa Bryant "persönlich" von Sheriff Alex Villanueva versichert worden, dass die Beamten vor Ort die Unfallstelle gesichert hätten, um ihre Privatsphäre zu schützen. "In Wirklichkeit waren jedoch nicht weniger als acht Polizisten vor Ort, um Handyfotos der toten Kinder, Eltern und Trainer zu machen", zitierte die "Los Angeles Times" aus der Klageschrift. "Wie die Behörde später einräumte, bestand für die Beamten kein Ermittlungszweck darin, Bilder von der Unfallstelle zu machen. Vielmehr machten die Beamten Fotos für ihre eigenen Zwecke", laute der Vorwurf.

Nach Angaben der Zeitung wirft Bryant den Polizisten, die entsprechende Bilder gemacht und verbreitet hätten, Fahrlässigkeit, vorsätzliche Zufügung von emotionalem Stress und die Verletzung ihrer Privatsphäre vor. Auf Nachfrage der "Los Angeles Times" habe die Polizeibehörde den Eingang der Klage bestritten und eine Stellungnahme verweigert. Sheriff Alex Villanueva sei für einen Kommentar nicht zu erreichen gewesen. 

Bryant war Ende Januar mit seiner 13-jährigen Tochter Gianna und sieben weiteren Menschen beim Absturz eines Hubschraubers nahe Los Angeles ums Leben gekommen. Der Superstar spielte von 1996 bis 2016 für die Los Angeles Lakers und führte den Club zu fünf Meisterschaften.

Quellen:"Los Angeles Times", "People Magazine", mit Material der Nachrichtenagentur DPA

fs

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