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Kunstfigur Cindy aus Marzahn: Komikerin Ilka Bessin: Lieber nackt als im pinken Jogginganzug

Vor einem Jahr verabschiedete sich Komikerin Ilka Bessin von ihrer Paraderolle Cindy aus Marzahn. Statt mit pinkem Jogginganzug und blonder Perücke zeigt sich die 45-Jährige nun ganz natürlich - und ließ für die Zeitschrift "Gala" sogar die Hüllen fallen.

Ilka Bessin

Für die Zeitschrift "Gala" ließ Ilka Bessin (l.) die Hüllen fallen. Von ihrem Alter Ego Cindy aus Marzahn hat sie sich vor einem Jahr verabschiedet

Pinker Jogginganzug, blonde Perücke und eine freche Berliner Schnauze - so kannten die meisten Menschen die Komikerin Ilka Bessin. Elf Jahre trat die Brandenburgerin als Proll-Intellektuelle Cindy aus Marzahn auf, bis sie im Sommer 2016 das Ende der Kunstfigur verkündete. "Wenn man sich elf Jahre lang Abend für Abend eine Perücke aufsetzt und einen pinkfarbenen Jogginganzug anzieht, muss man aufpassen, dass die Leute nicht irgendwann denken: Boah, ich kann den Scheiß nicht mehr sehen", sagte Bessin damals dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

Ilka Bessin arbeitet als Reporterin für stern TV

Die 45-Jährige hat rechtzeitig den Absprung geschafft und sich auf neue Projekte konzentriert. Bessin arbeitet unter anderem für stern TV als Reporterin. Dabei trifft sie Menschen am Rande der Gesellschaft: Kinder, die in Armut leben, Langzeitarbeitslose, die keine Perspektive mehr sehen oder Rentner, die ihr Leben lang gearbeitet haben und nun trotzdem am Rande des Existenzminimums leben. Bessin war selbst lange arbeitslos und Hartz-IV-Empfängerin.

Ihr Alter Ego Cindy aus Marzahn vermisse sie nicht, sagte die 45-Jährige jetzt in einem Interview mit der Zeitschrift "Gala". "Sie ist wie eine beste Freundin, die mich eine Zeit lang in meinem Leben begleitet hat und dann gegangen ist", sagte Ilka Bessin. Für das Magazin traute sich die 1,90 Meter große Komikerin sogar nackt vor die Kamera. Die deutsche Fotografin Andra lichtete Bessin hüllenlos im Schneidersitz ab.

"Heute ist mir egal, was andere denken"

Gala

Das komplette Interview mit Ilka Bessin lesen Sie in der aktuellen "Gala"

"Früher habe ich mich für vieles geschämt, gerade als ich die falschen Leute um mich herum und noch kein Selbstvertrauen hatte. Heute ist mir egal, was andere denken. Es ist wichtig, sich selbst zu lieben und zu mögen - auch wenn das nicht jeden Tag geht. Im Großen und Ganzen sollte man aber mit sich zufrieden sein, egal ob man Größe 36 oder 58 trägt."

Dazu passt ihr jüngstes Projekt: In wenigen Tagen kommt Bessins eigene Modelinie für Übergrößen auf den Markt, ein lang gehegter Wunsch der 45-Jährigen, die lange vergeblich stylische und bezahlbare Kleidung für vollschlanke Frauen gesucht hat. "Also habe ich mich entschieden, selbst Outfits auf den Markt zu bringen, die mir wirklich gefallen und die ich selber auch tragen würde. Ich halte nichts davon, dass Frauen, die dick sind, sich einen Sack überziehen, damit man ihre Figur nicht erkennt." Ein pinkfarbener Jogginganzug kommt in ihrer Kollektion nicht vor.

jum
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.