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Kylie Minogue: Die Familie steht ihr bei

Kylie Minogue hat gute Chancen, dass ihr Brustkrebs geheilt wird. Dafür wollen auch ihre Freunde und Familie sorgen. Schwester Dannii ist um den halben Erdball geflogen, um sie zu unterstützen.

Angesichts der bevorstehenden Brustkrebsoperation bei Popsängerin Kylie Minogue hat sich ihre Familie um die 36-Jährige versammelt. Ihre Schwester Dannii traf nach einem Flug um den halben Erdball am frühen Freitagmorgen aus London in Melbourne ein, wie der australische Rundfunksender ABC meldete. Unklar blieb zunächst, ob der Eingriff in einer Melbourner Privatklinik bereits am Freitag stattfand oder für Samstag geplant war. ABC hatte einen der beiden Tage als möglichen Termin genannt.

Pop-Ikone Madonna, die wie Minogue in London lebt, sprach der prominenten Patientin auf ihrer Webseite Mut zu: "Lasst uns alle für eine schnelle Erholung beten und ihr unsere besten Wünsche senden", hieß es dort. In Sydney planten Fans für Freitagabend einen Zug zum Olympiastadion, wo Minogue zur Eröffnung der Spiele vor fünf Jahren auftrat und damit ihrer Karriere neues Leben einhauchte. Die australische Krebsstiftung Cancer Council berichtete von einer Flut von Spenden, die die Erkrankung der Sängerin ausgelöst habe.

20-jährige Karriere

In Minogues Heimstadt Melbourne stehen der Sängerin neben ihrer Schwester und den Eltern Ron und Carol auch ihr Freund, der französische Schauspieler Olivier Martinez, bei. "Olivier ist an meiner Seite und viele Familienmitlieder und Freunde sind bei mir", sagte die Sängerin, die in ihrer gut 20-jährigen Karriere über 40 Millionen Platten verkaufte - mehr als US-Kollegin Madonna.

Nach Angaben von Minogues Manager Terry Blamey bestätigten Tests, dass der Krebs nicht auf andere Organe übergegriffen hat. Ärzte und Angehörige hatten sich bereits zuversichtlich gezeigt, dass Minogue die Krankheit besiegen werde. Die Medizinerin Karen Luxford vom australischen Nationalen Brustkrebszentrum betonte ebenfalls, dass es nach dem Eingriff und der anschließenden schönheitschirurgischen Operation gute Chancen auf eine Heilung gebe.

DPA / DPA