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Malaria-Erkrankung: Mücke setzt George Clooney außer Gefecht

Schon zum zweiten Mal hat sich George Clooney mit dem Malaria-Erreger infiziert. Nach "zehn schlechten Tagen" geht es dem Hollywood-Schauspieler und Sudan-Aktivisten inzwischen wieder besser.

Eine Mücke hat George Clooney für zehn Tage außer Gefecht gesetzt. In einem Interview im US-Fernsehsender CNN gab der US-Schauspieler und Malaria-Aktivist bekannt, dass er Anfang des Jahres eine Malaria-Erkrankung durchgestanden habe. Infiziert hatte sich der Hollywood-Schauspieler Anfang Janaur während seines letzten Aufenthaltes im Sudan.

Clooney, der sich schon seit langem für eine Verbesserung der Lebensbedingungen auf dem afrikanischen Kontinent einsetzt, scherzte, dass ihm möglicherweise der sudanesische Präsident Omar el Baschir das Insekt geschickt haben könnte. Gegen el Baschir liegt ein Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs wegen Völkermords vor.

Für George Clooney ist es die zweite Malaria-Erkrankung seines Lebens. Dies bestätigte ein Sprecher des US-Schauspielers am Freitag. Clooneys Gesundung zeige, dass "richtiges medizinisches Vorgehen die tödlichste Krankheit Afrikas" besiegen könne.

jwi/AFP / AFP
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