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Mariah Carey: Namensstreit mit Pornostar

Auch wenn Mariah Careys Kleider immer knapper werden, mit einem Pornostar möchte die Sängerin nicht verwechselt werden. Deshalb klagt sie nun gegen die Erotikdarstellerin Mary Carey. Die möchte ihren ähnlichen Namen intensiver vermarkten.

So unähnlich sind sich die beiden gar nicht: Wallende Mähnen, voller Busen, große, braune Rehaugen. Nur dass die eine, Mariah Carey, sich ihr Geld in knappsten Outfits ersingt, während die andere, Mary Carey, ihre Klamotten lieber auszieht. Und damit sicher auch nicht schlecht verdient. Nun klagt die singende Carey gegen den Pornostar Carey, weil diese ihren Namen nicht nur weitreichend vermarkten, sondern auch als Markenzeichen schützen lassen möchte.

Dass die beiden Künstlerinnen so ähnliche Namen haben, ist keineswegs Zufall. Vielmehr änderte Pornostar Mary ihren Nachnamen Cook in Carey - Verwechslungen mit der singenden Carey waren sicher nicht unerwünscht. Mariah fürchtet nun, ihre Fans könnten sie mit der Erotikqueen verwechseln. Die wiederum findet das albern: "Schließlich bin ich ein Pornostar - und das schon eine ganze Weile", sagt sie dem Newsdienst "Imdb". Besonders ärgerlich findet Mariah, dass Mary ihre Namensrechte auch für Audio- und Videoaufnahmen schützen lassen möchte - wenn auch nur auf dem Gebiet der Erwachsenenunterhaltung.

Mary Carey machte schon häufiger außerhalb ihrer Branche von sich reden, zuletzt, als sie im Oktober für die Gouverneurswahlen im US-Bundesstaat Kalifornien kandidierte. Es war nach 2003 bereits das zweite Mal, dass sie Arnold Schwarzenegger politisch herausforderte.

pie