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"Big Bang Theory"-Schauspielerin Nach "New York Times"-Artikel zu Weinstein: Mayim Bialik erntet Shitstorm

Schauspielerin Mayim Bialik kommentiert den Skandal um Harvey Weinstein in einem Artikel für die „New York Times“. In dem Artikel beschreibt die "Big Bang Theory"-Darstellerin, wie es sich für sie anfühlte, als "keine klassische Schönheit" in Hollywood zu arbeiten.
Sie hätte aufgrund ihres Aussehens den "Luxus" gehabt, nicht aufs Hotelzimmer gebeten worden zu sein. "Ich treffe auch als 41-jährige Schauspielerin noch jeden Tag Entscheidungen, die klug und zum Selbstschutz sind. Ich habe mich dafür entschieden, dass meine sexuelle Identität nur für private Momente reserviert ist. Ich ziehe mich züchtig an. Ich flirte aus Prinzip nicht mit Männern.“
Weil sie damit indirekt den Frauen die Schuld an den sexuellen Übergriffen gibt, hagelte es auf Twitter Kritik. Ihre Schauspiel-Kollegin Patricia Arquette schrieb zum Beispiel: "Ich war nicht provozierend gekleidet, als ich mit 12 von der Schule nach Hause lief und Männer vor mir masturbiert haben. Es liegt nicht an den Kleidern."  
Viele Fans zeigten sich enttäuscht darüber, dass Bialik die Chance nicht wahr nahm, um die Männer in Hollywood zur Rechenschaft zu ziehen. In einem Tweet erklärte Mayim Bialik nun, ihre Worte seien falsch verstanden worden. Sie will sich in einem Facebook-Live-Chat ihren Kritikern stellen. 
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In einem Artikel für die "New York Times" kommentierte Mayim Bialik den Skandal um Harvey Weinstein - und gab indirekt den Frauen die Schuld an den Übergriffen. Das kam im Netz nicht gut an.

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