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Royale Mode: "Meghan-Effekt" bringt Millionen: Warum Markle sogar wertvoller werden könnte als Kate

Sobald Meghan Markle oder Herzogin Catherine irgendwo auftreten, sind ihre Outfits meist sofort ausverkauft. Laut neuesten Rechnungen könnte Meghan ihrer zukünftigen Schwägerin bald sogar den Rang ablaufen. 

Meghan Markle und Herzogin Catherine

Für Designer ist es ein Glücksfall, wenn Meghan Markle oder Herzogin Catherine ihre Kreationen in der Öffentlichkeit tragen. 

Anfang Dezember vergangenen Jahres zierte Meghan Markles Arm eine Ledertasche der Marke Strathberry: Schlicht, klassisch, in burgunderrot, eigentlich ein relativ unauffälliges Stück, das mit knapp 700 Euro auch nicht als besonderes Schnäppchen gelten dürfte. Und trotzdem war die Tasche binnen kürzester Zeit ausverkauft. Zurzeit warten angeblich über 3000 Leute darauf, dass sie wieder zurück in den Verkauf geht.  

Während ihres zweiten offiziellen Auftrittes mit Prinz Harry Anfang Januar trug Meghan einen cremefarbenen Mantel von Smythe – das knapp 700 Euro teure Stück war sofort ausverkauft. Zum gleichen Event trug die Bald-Herzogin einen Pullover der britischen Marke Marks&Spencer – mit knapp 50 Euro ein richtiges Schnäppchen. Und, ja genau, auch dieses Stück war binnen weniger Stunden ausverkauft.

Meghan Markle und Catherine sind Stilvorbilder: Was sie tragen ist sofort vergriffen

Meghan Markles Tasche

Die burgunderrote Tasche des Labels Strathberry war sofort ausverkauft. Zurzeit warten angeblich über 3000 interessierte Käufer darauf, dass das Stück zurück in den Verkauf geht. 

Picture Alliance


Der extreme Hype um Markle erinnert an Herzogin Catherine. Nachdem die bürgerliche Kate Middleton und Prinz William 2010 ihre Verlobung bekannt gaben, war nicht nur Kates Verlobungskleid (eine blaue Kreation des Designlabels Issa) sofort vergriffen, in den folgenden Monaten war fast jedes Outfit der 36-Jährigen und jedes Label, das sie liebte, gefragt wie nie zuvor. Mittlerweile erkennen Experten nicht nur einen "Kate Effekt", sondern auch einen "Charlotte"- und "George-Effekt". Denn vor allem die Klamotten der kleinsten Royals sind bei Fans extrem beliebt. Grund hierfür ist besonders Kates Liebe für bezahlbare Mode. In teuren Designerkleidern sieht man die Herzogin eher selten. Die Zeitung "Newsweek" kalkulierte vor ein paar Jahren, der "Kate Effekt" bringe der britischen Modeindustrie jährlich rund eine Milliarde Pfund (umgerechnet ungefähr 1,129 Milliarden Euro).

Wird die Markle-Marke sogar wertvoller als Herzogin Catherine?

Und auch Meghan Markle ist jetzt schon zur Goldgrube für die britische Wirtschaft geworden. Laut einer Rechnung von "Brand Finance" (veröffentlicht vom "Forbes"-Magazin) könnte Markles erstes Jahr als Mitglied der britischen Monarchie um die 500 Millionen Pfund einspielen.

Experten sind sich sicher, dass die Zahlen nach der royalen Hochzeit am 19. Mai nur noch steigen werden. Vor allem gemeinsame Kinder von Markle und Prinz Harry dürften ihren persönlichen Modewert noch enorm in die Höhe treiben – womöglich wird die 36-Jährige sogar ihre Schwägerin Catherine ablösen, schließlich galt die Schauspielerin schon vor ihrer royalen Beziehung als Style-Vorbild. Mit ihrem entspannten und weniger traditionellen Stil ist sie außerdem etwas massentauglicher als Herzogin Catherine. Darüber hinaus hat Meghan durch ihre Schauspielkarriere und ihre beliebte Rolle in der Erfolgsserie "Suits" eine treue Fanbasis auf der ganzen Welt. 

Eines ist jedenfalls klar: Nicht nur für Prinz Harry sondern vor allem auch für die britische Wirtschaft ist Meghan Markle schon jetzt ein richtiger Glücksgriff. 

Meghan Markle