Mel Gibson Bewährungsstrafe dank Geständnis


Mel Gibson hat sich schuldig bekannt, betrunken Auto gefahren zu sein. Dadurch entging der Schauspieler und Regisseur einer drohenden Haftstrafe.

Durch sein Schuldbekenntnis bei einer gerichtlichen Anhörung am Donnerstag in Malibu hat sich der Schauspieler und Regisseur Mel Gibson einen Prozess erspart und ist damit einer drohenden Haftstrafe entgangen. Er muss aber an einer Entziehungskur teilnehmen und regelmäßig Treffen der anonymen Alkoholiker besuchen.

Gibson wurde am 28. Juli betrunken am Steuer erwischt und hatte bei seiner Festnahme die Polizisten mit einer antisemitischen Tirade beleidigt. Unter anderen soll er gesagt haben, die Juden seien an allen Kriegen der Welt schuld. Später hat er sich für diese Äußerungen entschuldigt und ein Gespräch mit führenden Vertretern der jüdischen Religionsgemeinschaft in den USA angeboten.

Dem Hollywood-Künstler wurden bereits wegen seines Filmes "Die Passion Christi" vor zwei Jahren antisemitische Tendenzen nachgesagt. Jüdische Gruppen kritisierten, dass der Film über die letzten Tage Jesu religiösen Hass fördere. Gibson bestritt jeglichen Antisemitismus.

Reuters Reuters

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