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Minu Barati über den Mann an ihrer Seite Joschka, der Kanarienvogel


Gezielte PR: Um für ihren ersten Film zu werben, erzählt Minu Barati, die fünfte Ehefrau von Joschka Fischer, in einem Interview von den Nachteilen ihrer prominenten Ehe. Und was ihr beim ersten Kennenlernen ihres Mannes durch den Kopf ging.

Filmproduzentin Minu Barati, fünfte Ehefrau von Ex-Außenminister Joschka Fischer, meint, dass ihr die Aufmerksamkeit als Frau an Fischers Seite eher geschadet als genützt hat. "Ich bin keine Seifenoperndarstellerin, die davon profitiert. Im Gegenteil, für mein Umfeld ist das eher befremdlich, und ich konnte lange nicht unbeobachtet meiner Arbeit nachgehen", sagte die 1976 geborene Barati der Frauenzeitschrift "Brigitte".

Die Beiden hatten 2005 geheiratet. An das Kennenlernen erinnert sich Barati so: "Als ich seinen Namen hörte, musste ich sofort an den Kanarienvogel meiner Oma denken. Der hieß Joschka, weil der nicht gesungen, sondern nur geschimpft hat."

Am 10. Mai kommt Baratis erster Film "Ausgerechnet Sibirien" mit Joachim Król ins Kino. Gedreht wurde an Originalschauplätzen in Russland. "Sicherlich wäre ein Dreh in Berlin-Kreuzberg einfacher gewesen, als eine deutsch-russische Co-Produktion am Ende der Welt. Aber wenn ich es bequem haben will, hätte ich mir einen anderen Job suchen müssen", sagte Barati.

vim/DPA DPA

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