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Mitarbeiter der Woche: Der Weihnachtsmann: Der Gottvater aller Superhelden

Er kann fliegen, trägt ein cooles Kostüm und tut Gutes: Der Weihnachtsmann verfügt wahrlich über magische Kräfte. An Heiligabend muss er wieder Milliarden Geschenke ausliefern. Wie macht er das nur?

Von Kester Schlenz

Er ist älter als Batman, Superman oder Spiderman zusammen. Er kann fliegen, trägt ein cooles Kostüm, verfügt über Superkräfte und tut Gutes. Sein Name ist "Weihnachts-Man". Bei uns heißt er - eingedeutscht - einfach nur Weihnachtsmann. Tja, und dieser kernige Kerl ist nun wieder im Einsatz. Und er hat einen Job von herkulischem Ausmaß zu stemmen. Der Mann muss sämtlichen Kindern, die an ihn glauben, an Weihnachten Geschenke bringen. Und dabei individuelle Wünsche berücksichtigen.

Wie bei Amazon füllen die Kids Wunschzettel aus, und die Waren soll unser Superheld dann pünktlich liefern. Zum Teil sogar durch Schornsteine hindurch. Da kommen locker ein paar Milliarden Geschenk-Einheiten für ein extrem enges Zeitfenster zusammen. Die Zahl reduziert sich aber etwas, weil nur brave Kinder empfangsberechtigt sind, die anderen bekommen standardisiert eine Rute. Aber auch die muss er, soweit man weiß, eigenhändig vorbei bringen.

Er reist mit dreitausendfacher Schallgeschwindigkeit

Wie der Mann das alles macht? Nun, ja, er beeilt sich halt. Vermutlich, so haben Physiker errechnet, bewegt sich der Weihnachtsmann mit dreitausendfacher Schallgeschwindigkeit. In einem Schlitten, der von acht Rentieren gezogen wird. Eines hat eine rote Nase, was wahrscheinlich beim rasend schnellen Wiedereintritt in die Erdatmosphäre passiert. Denn Santa Claus, wie unser Held auch genannt wird, muss wahrscheinlich auf seinen langen Wegen regelmäßig ins Weltall ausweichen. Bei dem Flugverkehr auf unserem Planeten!

Santas Warenlager und Wohnsitz befinden sich am Nordpol. Sie brauchen aber gar nicht erst bei Google Earth nachzugucken. Der Weihnachtsmann hat Einspruch eingelegt und sein Anwesen pixeln lassen. Ist alles weiß. Ansonsten wissen wir nur noch, dass der Mann einen Vollbart hat, sein Haupt mit einer Mütze bedeckt und ständig einen langen, wallenden Mantel trägt. Bei der regulären Einreise in die USA dürfte er deshalb Probleme bekommen.