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Nach Michael Jacksons Tod: Sterbebett kommt doch nicht unter den Hammer

Michael Jacksons Nachlass wird von einem kalifornischen Auktionshaus versteigert. Die Familie bat jetzt allerdings darum, einen Gegenstand aus dem Auktionskatalog zu entfernen.

Das zur Versteigerung angebotene Todesbett von Popstar Michael Jackson wird nun doch nicht verteigert. Wie das Auktionshaus Julien's Auctions in Beverly Hills am Dienstag mitteilte, ist das umstrittene Möbelstück aus dem Auktionskatalog entfernt worden. Er sei damit der Bitte von Jacksons Erben nachgekommen, sagte Auktions-Chef Darren Julien via Facebook.

Ursprünglich sollte das Kopfende des Bettes zusammen mit antiken Möbeln, wertvollen Teppichen, Gemälden und andere Kunstgegenständen aus der schlossähnlichen Villa im Nobelviertel Holmby Hills, die zuletzt von Jackson und seinen Kindern bewohnt wurde, versteigert werden. Die Auktion mit Hunderten Gegenständen findet am 17. Dezember statt.

Der Sänger hatte das riesige Anwesen im Dezember 2008 angemietet. Jackson war dort am 25. Juni 2009 an einer Überdosis des Narkosemittels Propofol gestorben. Sein Leibarzt Conrad Murray ist vorige Woche wegen fahrlässiger Tötung schuldig gesprochen worden.

hw/DPA / DPA