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Nach Prügel-Attacke: Whitney Houston warnt Rihanna

Sie selbst war jahrelang Opfer häuslicher Gewalt - nun rät Sängerin Whitney Houston der verprügelten Rihanna, den Kontakt zu ihrem Ex-Freund Chris Brown abzubrechen. Doch die schert sich nicht darum.

Geschwollenes Gesicht, dicke Beulen auf der Stirn, Verletzungen auf den Wangen, aufgesprungene blutige Lippen - es war ein schockierender Anblick, den Sängerin Rihanna nach dem brutalen Übergriff ihres Freundes Chris Brown bot. Nicht nur Fans, auch Kollegen zeigten sich schockiert. Unter ihnen: Whitney Houston. Sie wurde in ihrer Ehe mit Musiker Bobby Brown selbst Opfer häuslicher Gewalt. 14 Jahre, von 1992 bis 2006, waren Houston und Brown verheiratet.

Houston weiß also, wovon sie spricht, wenn sie nun an Rihanna appelliert, nicht wieder zu Chris Brown zurückzukehren. Wie die amerikanische Zeitung "National Enquirer" berichtet, soll Houston Rihanna angerufen und ihr geraten haben, den Kontakt zu Brown abzubrechen. "Wann immer du dein Herz regieren lässt, kriegst du Probleme", wird Houston im "National Enquirer" zitiert.

Trotz des brutalen Übergriffs vor rund zwei Wochen hat Rihanna nach wie vor Kontakt zu Chris Brown. Der Sänger habe sie zu ihrem Geburtstag angerufen und ihr wertvollen Schmuck geschenkt, berichtet der Internetdienst "FemaleFirst.co.uk". "Er versucht sie zurückzugewinnen", wird eine namentlich nicht genannte Quelle zitiert. Rihanna selbst wolle laut "National Enquirer" nach Klärung der rechtlichen Umstände einen zweiten Beziehungsversuch mit Brown wagen. Am 5. März muss sich Brown in Los Angeles vor Gericht verantworten.

Derweil gibt das Foto, auf dem Rihannas geschundenes Gesicht zu sehen war, Anlass zu weiteren polizeilichen Ermittlungen. "Das Foto hätte nicht an die Öffentlichkeit gehen dürfen", sagte Rihannas Vater, Ronald Fenty der Zeitschrift "People". Fenty warf der Polizei in Los Angeles "schlampige Arbeit" vor. Der Chef des Los Angeles Police Departement, William Batton, vermutet, dass einer seiner Leute das Foto unerlaubt weitergegeben habe. Der Internetdienst "tmz.com" hatte die Aufnahme als erstes veröffentlicht. In US-Medien wurde spekuliert, dass "TMZ" um die 100.000 Dollar für die Aufnahme gezahlt haben dürfte. Da Fälle häuslicher Gewalt wie der handgreifliche Streit zwischen Rihanna und Chris Brown in Kalifornien aber vertraulich behandelt werden müssen, erwartet den "TMZ"-Informanden eine saftige Strafe. Sollte er gefunden werden.

jum