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Corona-Krise: Naddel hat Angst um ihren Job: "Ich komme von diesem Pech nicht weg"

Auch Naddel leidet in der Corona-Krise: Sie war gerade auf einem guten Weg, wieder ein geregeltes Leben mit Job und Einkommen zu führen. Nun hat die Bohlen-Ex Angst, dass sie das verlieren könnte.

Naddel hat Angst, dass sie ihren Job verlieren könnte

Nadja Adb el Farrag fürchtet in der Corona-Krise um ihren Job

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Das neue Jahr hatte für Nadja Adb el Farrag eigentlich so gut begonnen: Nachdem sie zuvor wegen Arbeits- und Obdachlosigkeit, Schulden und Ärger mit ihren Arbeitgebern immer wieder für negative Schlagzeilen gesorgt hatte, war die 55-Jährige nun auf einem guten Weg in ein regeltes Leben.

Naddel hatte an der Nordsee eine neue Heimat gefunden – inklusive neuer Jobs. Die Bohlen-Ex arbeitete in Dangast als Hausdame sowie Masseurin und wollte eine Ausbildung als Kosmetikerin beginnen. Sie wirkte das erste Mal nach langer Zeit wieder zufrieden und angekommen, wie sie selbst immer wieder über Facebook erklärte. Mit neuer Frisur und neuem Selbstbewusstsein wollte sie endlich durchstarten. 

Doch all das steht nun auf der Kippe: Wegen der Corona-Krise hat der Salon, in dem sie bisher gearbeitet hat, geschlossen. Und nun fürchtet Naddel, dass sie ihren Job nach der Krise nicht mehr machen könne. Im Interview mit RTL spricht die 55-Jährige über ihre Ängste und ihren größten Wunsch.

Naddel fürchtet in der Corona-Krise um ihren neuen Job

Sie erklärt: "Irgendwie komme ich von diesem Pech nicht weg. Alles, worauf ich mich wahnsinnig freue, geht immer den Bach hinunter. Ich hoffe, dass es dieses Mal – ich hatte ja so einen tollen Anfang – positiv ausgeht", hofft Nadja Abd el Farrag. Sie versucht, sich nicht runterziehen zu lassen, geht aktuell viel mit Hündin Lilly an der Nordsee spazieren, macht sich Gedanken: "Jetzt machst du und tust du. Wie soll ich auf meine Stunden kommen", fragt sich die Bohlen-Ex. Vor dem Virus selbst habe sie keine Angst, sagt Naddel.

Nadja Abd El Farrag, genannt Naddel

Nur vor den Folgen: "Mein größter Wunsch ist, dass ich den Job nicht verliere. Mein größter Wunsch ist, dass ich den Job behalten kann." Da kann man der 55-Jährigen nur alles Gute wünschen. 

Quelle: rtl.de

maf