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Nadja Auermann: "Ich würde auch als Putzfrau arbeiten"

Top-Model und Schauspielerin Nadja Auermann ist sich bewusst, dass es mit der Karriere auch schnell bergab gehen kann. Notfalls würde sie auch als Putzfrau arbeiten.

Model und Schauspielerin Nadja Auermann glaubt nicht an den Märchenprinzen. "Männer und Frauen haben durch Märchen Erwartungen, die in der Realität nicht umsetzbar sind", sagte sie der "Bild am Sonntag" zufolge. "Jeder Mensch hat doch Schwächen, die man verzeihen muss." In der Liebe gebe es Höhen und Tiefen, erklärte die 34-Jährige, deren neuer Film "Letztes Kapitel" am Samstag im ZDF läuft. Darin spielt sie eine Frau, die zwischen zwei Männern steht. In Wirklichkeit, betonte Auermann, sei sie monogam. "Ich finde den Zustand, mit einem Mann zusammen zu sein, sehr schön."

Es habe Tests mit polygamen und monogamen Mäusen gegeben, berichtete Auermann den Angaben zufolge. Dabei sei herausgekommen, dass es bei Mäusen tatsächlich eine Sache der Gene sei. "Wenn das auf Menschen übertragbar ist, bin ich eindeutig eine Monogam-Maus."

Notfalls auch als Putzfrau arbeiten

Ihren Kindern erzähle sie nichts von ihrer Arbeit, sagte Auermann dem Nachrichtenmagazin "Focus". Sie wolle, dass ihre Tochter Cosima "ganz normal aufwächst und nicht eingebildet wird oder abhebt". Sie fügte hinzu: „Letztens saßen wir mit Freunden zusammen, und sie sagte zu mir: 'Mami, stimmt es, dass du der englischen Königin die Hand geschüttelt hast?' Ich sagte: 'Ja...' Und sie sagte richtig vorwurfsvoll zu mir: 'Weißt du, das hat mir jemand in der Schule erzählt!'"

Bewusst ist dem Top-Model auch, dass es mit der Karriere schnell bergab gehen kann. "Auch wenn es einem gut geht, kann es schnell vorbei sein. Wie damals beim Börsenabsturz. (...) Wenn ich alles verlieren sollte, würde ich auch als Putzfrau arbeiten", sagte sie der "Bild am Sonntag".

Auermann hat zwei Kinder - die siebenjährige Cosima aus einer früheren Beziehung und den fünfjährigen Nicolas aus der Ehe mit dem Schauspieler Wolfram Grandezka. Das Paar trennte sich im Herbst vergangenen Jahres.

DPA/AP / AP / DPA
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