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Oktoberfest 2018: So finden Sie das passende Wiesn-Zelt

Zum Start der Wiesn haben Besucher die Qual der Wahl aus 14 großen Festzelten - und jedes ist unterschiedlich. Wer wo richtig aufgehoben ist, klärt unser Festzelte-Check.

Schottenhamel

Schottenhamel

Für viele Wiesn-Besucher ist es das Festzelt schlechthin: Der Schottenhamel ist eine Institution. Als ältestes Festzelt wird hier bereits seit 1867 Bier ausgeschenkt. Bis heute ist es in Familienhand und wird von den Wirtsleuten Christian und Michael Schottenhamel geführt. Am ersten Wiesnsamstag findet hier auch der Fassanstich von Oberbürgermeister Dieter Reiter statt. Erst wenn er die legendären Worte "O'zapft is!" gesagt hat, dürfen auch die anderen Zelte Bier ausgeben.

Sitzplätze:

6000 innen, 3000 außen


Zu erkennen an:

Den vier Maibäumen vorm Eingang.


Das wird ausgeschenkt:

Spaten-Bräu


Das kostet die Maß Bier heuer:

11,45 Euro


Musik:

Für die zünftige Gaudi sorgt die Kapelle Otto Schwarzfischer.


Besonderheiten:

Hier sitzt man nicht an langen Bierbänken, sondern an quadratischen Tischen. Die Bedienungen tragen außerdem kein Dirndl, sondern klassische Servierschürzen mit Haube. Und: Der Schottenhamel hat einen prominenten Hilfsarbeiter vorzuweisen. 1896 drehte hier kein geringerer als Albert Einstein die Glühbirnen ein.


Wen man trifft:

Am ersten Samstag die Großkopferten: den Münchner Oberbürgermeister, den bayerischen Ministerpräsidenten und die restliche Politprominenz. Und auch unter der Woche trifft sich hier gerne, wer in München wichtig ist.


Besonders geeignet für:

Leute, die Horst Seehofer und Dieter Reiter zuprosten wollen. Aber auch Zuagroaste kommen hier auf ihre Kosten. Hier feiern Original-Münchner und Besucher gemeinsam.


Flirtchancen:

Am Abend steigt die Laune. Mittlerweile haben das Hacker und das Schützen dem Schotten aber den Rang in Puncto Partyzelt abgelaufen.

Bloß nicht: 

Schottenhamel mit zwei "M" schreiben.

Promis geh'n ins Käferzelt, Australier ins Hofbräufestzelt und Bierhasser ins Weinzelt. Doch so einfach ist die Wahl des richtigen Festzelts nicht immer. 14 große Festzelte buhlen um die Wiesn-Besucher - vom Armbrustschützenfestzelt bis zum Winzerer Fähndl.

Die Wiesn läuft seit diesem Samstag

Vom 22. September bis zum 7. Oktober heißt es in München wieder "O'zapft is". Mehr als sechs Millionen Besucher werden zum Oktoberfest 2018 erwartet. Der große stern-Festzelte-Vergleich erklärt die Besonderheiten der einzelnen Zelte und sagt, wer wo richtig aufgehoben ist.

So finden Sie das passende Oktoberfest-Zelt

In mehrerer Kategorien erklären wir Ihnen die einzelnen Festzelte: Wer feiert wo? Was kostet die Maß? Welches Essen gibt es? Welche Besonderheiten sind zu beachten? Ist das Zelt eher gemütlich oder auf Party ausgelegt? Gehen überwiegend junge Wiesnbesucher oder die älteren dorthin? So finden Sie schnell das Festzelt, das am besten zu Ihnen passt.

Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.