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Aussprache: Nach 34 Jahren: Otto und Heino beenden ihre Fehde

Schlager- gegen Blödelbarde: 34 Jahre lang herrschte zwischen Heino und Otto Waalkes Stunk. Doch der wurde nun endlich zu den Akten gelegt.

Heino (l.) und Otto Waalkes waren 34 Jahre lang nicht gut aufeinander zu sprechen

Heino (l.) und Otto Waalkes waren 34 Jahre lang nicht gut aufeinander zu sprechen

DPA

Dieser Streit ist so alt, dass viele seinen Beginn nicht einmal miterlebt haben. Seit unglaublichen 34 Jahren herrschte zwischen Sänger Heino, 80, und Komiker Otto Waalkes, 70, dicke Luft, weil sich der Blödel-Ostfriese einst in seinem Streifen "Otto – Der Film" (1985) über Heino lustig machte. Doch dieser jahrzehntelange Zwist ist nun beendet, wie die "Bild"-Zeitung berichtet und mit einem Video der beiden Ex-Feinde belegt, in dem sie sich die Hände reichen.

Eine Szene, in der sich Otto als Heino verkleidet wie Michael Jackson im "Thriller"-Musikvideo aus Gräbern erhebt, kam gar nicht gut bei dem Volkssänger an. Damals hätte er dem Comedian "am liebsten eine mitgegeben", offenbart er nun im Interview. Doch bekanntlich heilt die Zeit alle Wunden und so könne er "heute doch noch darüber lachen".

Otto Waalkes beteuert, er habe es nie böse gemeint

Außerdem habe ihm die Parodie "auch einen Popularitäts-Schub gebracht". Direkt nach Kinostart sah er die Dinge aber noch komplett anders, die Schlagzeile der "Hamburger Morgenpost" zitierte ihn damals mit den Worten: "Otto ist ein A ... Er hat ohne mich offenbar keinen Erfolg. Seine Witze sind 20 Jahre alt."

Otto beteuert derweil, es nie böse gemeint zu haben und dass Parodien von ihm "immer die aufrichtigste Form der Verehrung" seien. "Sei froh, dass ich damals nicht Tony Marshall parodiert habe, sonst wäre der jetzt ganz groß", eröffnet sich Otto mit einem Augenzwinkern gleich den nächsten potenziellen Streit mit einer Schlagergröße.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.