HOME

Paris Hilton: Hungerstreik im Knast

Rein, raus, rein, raus: Erst wurde sie entlassen, jetzt ist Hotelerbin Paris Hilton wieder im Knast. Sie leidet. An Klaustrophobie. Und wird mit Psychopharmaka behandelt. Sie weigert sich, zu essen. Doch das ist noch längst nicht alles: Fräulein Hilton plagen noch weitere Sorgen.

"Sie kann kaum atmen, ihr Herz rast und ihr ist schwindelig", erzählt ein Freund der Hotelerbin. Angeblich leide die 26-Jährige unter Klaustrophobie und werde mit Psychopharmaka behandelt. Aus Angst, dass sich Paris etwas antun könnte, wurde sie in eine spezielle Zelle für Selbstmordgefährdete gesteckt. Ein Wächter ist rund um die Uhr vor ihrer Tür postiert.

Die britische Zeitung "The Sun" berichtet unterdessen, dass Paris seit ihrer Rückkehr nach Lynwood das Essen und Trinken verweigert habe. Aus einem ziemlich banalen Grund: Paris hat Angst, dass ein Foto von ihr auf der Gefängnistoilette gemacht werden könnte. "Sie ist absolut besessen von dem Gedanken, dass ein Aufseher sie mit der Handykamera fotografiert und die Bilder dann im Netz kursieren", wird ein Gefängnismitarbeiter in der "Daily News" zitiert.

Beistand erhielt die Hotelerbin von ihrer Schwester Nicky und ihrem On-Off-Geliebten Stavros Niarchos, die Paris gestern für 30 Minuten im Gefängnis besuchten. "Meine Schwester ist stark", erklärte Nicky gegenüber "people.com". Nicky und Stavros waren die ersten Familienmitglieder, die Paris im Knast besuchten. Bisher bekam sie dort nur ihren Anwalt Richard A. Hutton und ihren Psychiater Charles Sophy zu sehen. Für morgen ist der Besuch ihrer Eltern geplant.

Unterdessen werden Gerüchte um die vorzeitige Entlassung von Paris Hilton am vergangenen Donnerstag laut. Angeblich soll der Großvater des Partygirls, William Barron Hilton, ein guter Freund des Sheriffs sein und dessen Wiederwahlkampagne im Jahr 2006 finanziell unterstützt haben. Wollte der 78-Jährige seine Enkelin also freikaufen?

jum
Themen in diesem Artikel