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"Leaving Neverland": Paris Jackson erleidet Zusammenbruch wegen Doku über ihren Vater Michael

In einer neuen Doku werden erneut Missbrauchsvorwürfe gegen Michael Jackson laut. Während die Nachlassverwalter des Popstars das Werk verurteilten, sorgt es bei Paris Jackson, der Tochter des Sängers, für heftige Gefühlsausbrüche. Die 20-Jährige brach laut Medienbericht zusammen.

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Schon zu Lebzeiten des King of Pop gab es Gerüchte, Michael Jackson habe kleine Jungs missbraucht. Eine, die immer sehr unter diesen Spekulationen litt, ist dessen Tochter Paris Jackson. Ein paar Tage, nachdem die Doku "Leaving Neverland", welche die Missbrauchsvorwürfe ihres Vaters thematisiert, auf dem Sundance Filmfestival in Park City (Utah) Premiere feierte, brach die 20-Jährige jetzt zusammen.

Wie die britische "Sun" berichtet, hat sich Paris Jackson in eine Klinik einweisen lassen. Sie soll nach Veröffentlichung der Doku "am Boden zerstört" und "völlig verzweifelt" gewesen sein, heißt es. Laut der Aussage von Freunden soll sie einen "kompletten Zusammenbruch erlitten" haben.

Erst vor zwei Wochen hatte sich Paris Jackson von der Öffentlichkeit verabschiedet. Sie wolle eine Pause von den Sozialen Netzwerken machen. "Weil es manchmal zu viel sein kann und jeder mal eine Pause verdient", schrieb sie auf Instagram. "Aber ich bin glücklich und gesund und fühle mich besser denn je." Ihren Post beschloss sie mit den Worten: "Ich hoffe, euer neues Jahr begann mit viel Liebe, Licht und all den Dingen. Ich werde bald zurück sein."

Paris Jackson kämpfte mit Depressionen

Immer wieder hatte die Tochter des King of Pop in der Vergangenheit gesundheitliche Probleme. 2013 wurde sie bereits wegen eines Selbstmordversuches in ein Krankenhaus eingeliefert. 2017 gestand sie im "Rolling Stone"-Magazin, dass sie in ihrer Teenagerzeit aus Selbsthass bereits mehrmals versucht habe, sich das Leben zu nehmen. "Ich habe eine Menge durchgemacht. Und ich musste mit Depressionen und Ängsten allein zurechtkommen."

In der vierstündigen Doku erheben James Safechuck und Wade Robson schwere Anschuldigungen gegen Paris' Vater Michael Jackson. Sie behaupten darin, dass sie in den Achtzigern jahrelang Jacksons unangemessenes Verhalten und seine Manipulationen hätten erdulden müssen. Michael Jacksons Nachlassverwalter nannten das Werk laut "The Hollywood Reporter"  einen Anschlag nach Art der Boulevardpresse und warfen den Machern des Films vor, sie hätten sich zu sehr auf die beiden Männer konzentriert und andere ignoriert, die viel Zeit mit Jackson verbracht hätten, und erklärten, "er habe Kinder mit Respekt behandelt und ihnen nichts getan".

Quelle: "The Sun"/"Rolling Stone"/"The Hollywood Reporter"

Video: So weinte Jacksons Tochter um ihren Vater
jek