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Patton Oswalt: Er reagiert mit einer Spende auf Hass-Tweet

Weil er über Trump twittert, wird Patton Oswalt auf Twitter beleidigt. Doch der Comedian reagiert mit einer unerwarteten Geste.

US-Komiker Patton Oswalt : "King of Queens"-Star wird von rechtem Troll auf Twitter attackiert – dann findet er heraus, wer der Mann wirklich ist

Wie reagiert man am besten auf Hass-Kommentare im Internet? US-Comedian Patton Oswalt (49, "King of Queens") hat es vorgemacht und einen Twitter-Troll mit einer großzügigen Geste bedacht. Der Mann hatte mit zwei verärgerten Tweets auf ein Anti-Trump-Gedicht reagiert, das Oswalt am Mittwoch in dem sozialen Kurznachrichtendienst veröffentlicht hatte.

Und zwar hatte der Mann namens Michael Beatty unter anderem folgende Beleidigung an den Schauspieler gerichtet: "Mir ist gerade klar geworden, warum ich so glücklich war, dass du in 'Blade Trinity' gestorben bist." Doch anstatt den unfreundlichen Twitter-User zu ignorieren oder zurückzuschießen, reagierte der 49-Jährige mit einer Spende für den Mann - und rief seine Fans auf, es ihm gleich zu tun.

"Dieser Typ hat mich gerade auf Twitter angegriffen, und ich scherzte zurück", schrieb Oswalt zu dem Vorfall. Als er dann auf die Timeline des Mannes geblickt habe, habe er gesehen, dass dieser große gesundheitliche Probleme habe. "Da wäre ich auch sauer", führte der Schauspieler weiter aus. US-Medien-Berichten zufolge spendete er selbst 2.000 Dollar für den Mann und gab als Ziel an, 5.000 Dollar erreichen zu wollen. Inzwischen liegt die Summe bereits bei knapp 35.000 Dollar.

Dankesworte auf Twitter

Die Beschreibung auf der Kampagnen-Seite bei "GoFundMe" besagt, dass Beatty zwei Wochen im Krankenhaus gewesen sei und mit "massiven medizinischen Kosten" und einer langen Genesung zu kämpfen habe. Michael Beatty selbst hat sich inzwischen via Twitter bei seinem Gönner bedankt. "Ich möchte allen danken, die mir mit großzügigen Spenden zu Hilfe gekommen sind - und auch bei Patton Oswalt, ohne den ich niemals so viel Liebe und Unterstützung erfahren hätte. Ich bin kein Mann, der weint, aber ich habe ein bisschen gebraucht, um das hier senden zu können", heißt es in dem Tweet, zu dem er ein Foto von sich im Krankenbett postete.

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