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Klage Niederlage für Prinz Harry: Britischer Presserat weist seine Beschwerde ab

Prinz Harry und Herzogin Meghan
Prinz Harry scheitert mit einer Beschwerde beim Presserat
© Chris Jackson/PA Wire / DPA
Prinz Harry ist mit einer Beschwerde beim britischen Presserat gescheitert. Hintergrund seiner Klage war ein Instagram-Posting. 

Prinz Harrys Verhältnis mit der britischen Presse ist - gelinde gesagt - angeschlagen. Das hat nicht zuletzt sein Rückzug aus dem royalen Leben bewiesen. 

Prinz Harry: Niederlage beim Kampf gegen die Presse

Jetzt muss der Royal eine erste Niederlage im Kampf gegen die Medienlandschaft verkraften. Der britische Presserat hat eine Beschwerde des 35-jährigen Sohnes von Prinz Charles abgewiesen. Hintergrund der Geschichte: Im April vergangenen Jahres, am "Tag der Erde", wurden auf dem Instagram-Account von Meghan und Harry, "sussexroyal", mehrere Fotos gepostet. Darunter das Bild eines Elefanten.Die "Mail on Sunday" berichtete anschließend, Harry würde seine Abonnenten bewusst täuschen, weil er nicht offenbart hatte, dass das wilde Tier zum Zweck des Fotos betäubt worden wäre. Ein dickes Seil, dass um den hinteren Fuß des Dickhäuters gebunden wurde, war auf dem Bild nicht zu sehen, weil es nur einen Ausschnitt zeigt.

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Die Überschrift des Artikels damals: "Betäubt und angebunden ... Was Prinz Harry euch nicht über die erhabenen Wildlife-Fotos erzählt hat." 

Beschwerde abgewiesen

Eine Anschuldigung, die Prinz Harry nicht auf sich sitzen lassen wollte. Er beschwerte sich beim Presserat, der Artikel würde unterstellen, er habe seine Follower hinters Licht geführt, "um den Eindruck zu erwecken, er sei ein überheblicher Wildlife-Fotograf, der diese Fotos unter gefährlichen Bedingungen geschossen habe."

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Am Donnerstag wurde Harrys Beschwerde nun abgewiesen. Der Grund: Die "Mail on Sunday" habe nicht gegen den Verhaltenskodex verstoßen. Die Klage ist nur ein kleiner Teil von Prinz Harrys größer angelegten Pressestrategie. Im Herbst 2019 wurde bekannt, dass seine Ehefrau, Herzogin Meghan, die "Mail on Sunday" verklagt hat. Die Zeitung hatte einen persönlichen Brief der 38-Jährigen an ihren Vater veröffentlicht. Das persönliche Schreiben hatte Thomas Markle selbst der "Mail" übergeben, wie der US-Amerikaner kürzlich erzählte. 

Der Buckingham Palast wollte die Niederlage von Prinz Harry nicht kommentieren. 

ls

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